Die Schreibweise des vorliegenden Buches, das Gegenstand des Unterrichts an der Volkshochschule der ehrwürdigen Gesellschaft der Freunde des Volkes sein wird, folgt der Linie unserer anderen geschichtlichen Werke. Im Kallimachion gibt es nichts, was ich immer wieder nennen könnte. Und wie immer, sine ira et studio (= ohne Zorn und Leidenschaft). Ohne Vorurteile und ideologische Einseitigkeiten.
Ich verberge nicht, dass meine Familie, und das zu 90% und etwas mehr, monarchistisch gesinnt ist, venizelistisch und antimetaxistisch. Später – und ohne dass dies jemals erklärt wurde – wurde sie als DNA-mäßig links charakterisiert. Der Autor des vorliegenden Werkes, wie er oft erklärt hat, verabscheut Etiketten. Daher versucht er, allen gegenüber, die in diesem Buch erwähnt werden, objektiv zu sein.
Er macht keine Unterschiede – wie es leider auch in universitären Schriften der Fall ist – bei der Literatur, die er verwendet. Ob er mit den Autoren einverstanden ist oder nicht, wann immer er es für sinnvoll hält, verwendet er sie. Niemanden verunglimpft er aus ideologischer oder persönlicher Abneigung. Es mag zwar keine umfassende Bibliographie geben (vergessen wir nicht, dass es sich um Vorträge an einer Volkshochschule handelt), dennoch versucht er, dass in dieser ausgewählten Bibliographie alle historischen Strömungen, die sich zur Kleinasiatischen Expedition entwickelt haben, vertreten sind.
Besonderer Wert wird auch den in den letzten Jahren übersehenen militärischen Ereignissen beigemessen, die von politischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Analysen in den Hintergrund gedrängt wurden, wobei etwas Grundlegendes übersehen wird: dass die Kleinasiatische Expedition ein herausragendes militärisches Ereignis war. Dass der Krieg der Inhalt ist, der den Verlauf maßgeblich bestimmte.
Leider vergessen viele jüngere Historiker das Heraklitische: Krieg ist der Vater aller Dinge. Vielleicht, weil sie ihn nicht erlebt haben. Es wäre eine Respektlosigkeit gegenüber den Tausenden von Toten des Kleinasiatischen Krieges (die möglicherweise Verwandte von uns waren), die Kämpfe zu ignorieren, in denen sie ihr Leben verloren. Respektlosigkeit sogar gegenüber den gefallenen Gegnern der griechischen Armee, die selbstlos kämpften, um das zu verteidigen, was sie für ihr Eigenes hielten.
Hier endet unser Vorwort. Als Einleitung werden wir die Dinge zitieren, die wir am 24. Mai 2009 in der Geistigen Stätte von Papagos gesagt haben.
Hersteller
- Autor
- Sarantos Kargakos
- Verleger
- PeriTechnon
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- Akademisch
- Motiv
- Neuere und moderne Griechenland, Wissenschaft der Geschichte
- Zeitraum
- Kalter Krieg
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 399
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2010
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789608411203
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