Ein Roman, der das Gespräch des Autors mit seinem jüngeren Ich beschreibt und die tragischen ersten Monate der deutschen Invasion in der UdSSR schildert, die Entbehrungen und Notlagen der sowjetischen einfachen Soldaten sowie die Fehlschläge der militärischen und politischen Führung des Landes, das überrumpelt wurde, trotz laufender Berichte über den bevorstehenden Angriff der Hitler-Truppen.
Es folgt eine ergreifende Beschreibung der Belagerung von Leningrad und des Kampfes, den Soldaten und Bürger führten, um die deutschen Angriffe abzuwehren. Schließlich macht der Autor eine ausführliche Bezugnahme auf die Nachkriegsjahre, auf die Umstände, die in ihm Zweifel hervorriefen und letztlich die Ablehnung der früheren regimekonformen Mythen zur Folge hatten, und versucht mit nüchternem Blick am Ende seines Lebens, diese Zeit zu bewerten und den gefallenen Kameraden zu gedenken.
„Mein Leutnant“ ist ein tiefgründiges Geständnis eines Schriftstellers, der einen weiten Weg im Leben und in der Literatur zurückgelegt hat. Es gehört zur Reihe der literarischen Werke mit Kriegsthematik, ist aber in Wirklichkeit eine Hymne auf das Leben, auf die Solidarität und die Liebe zum Nächsten, unabhängig von den Umständen, unter denen der Mensch gezwungen ist, zu leben und zu handeln.
Hersteller
- Autor
- Daniil Granin
- Verleger
- Ekdoseis s@mizdat
- Ursprünglicher Titel
- Mein Leutnant
- Verlage
- Verlage s@mizdat
- Typ
- Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 300
- Veröffentlichungsdatum
- 2021
- ISBN-13
- 9786185220563
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