Peter-Lorca in Perlimplin und Belisa... „leiht“ sich die grundlegende Geschichte der volkstümlichen Broschüre, nur um sie von Grund auf zu verkehren und ihr tragischen Inhalt zu verleihen. Der reiche, hässliche, ungeschickte alte Bär Don Perlimplin von Lorca... ist der einzige Perlimplin in der Welt, der keine... perlimplinische Karriere gemacht hat!
Er lebt alleine, in einem alten Haushaltsgehilfin, die sich um ihn kümmert, in seinem großen, ungeschickten Herrenhaus, umgeben von unzähligen Büchern, die ihm in den kalten Winternächten Gesellschaft leisten... und er hat nicht einmal eine Vorstellung davon, was es bedeutet, Don Perlimplin genannt zu werden.
Gegenüber dem Haus des letzten spanischen Ideals, Don Perlimplin, zieht ein wunderschönes junges Mädchen ein, das mit ihrem schicksalhaften Namen, Belisa, wie aus den Seiten von Lope de Vega entsprungen wirkt und all das „Mitgift“ einer mythischen Persönlichkeiten mit sich trägt.
Sie ist die Personifikation der „Verführerischen“, der ewigen Frau, der unerreichbaren, untreuen, begehrenswerten kleinen Geliebten! Sie verkörpert all die tiefsten, unerfüllten Sehnsüchte des Perlimplin und stellt vor ihm lebensecht die weibliche Gestalt auf, die ihn unwiderstehlich anzieht und verzaubert: die volkstümliche „Puppe“ Belisa. Es scheint, als sei nun die Zeit seines eigenen „Eros, der nicht gewinnen kann“ gekommen!
Oder ist es, als ob der Dämon, der so lange vergeblich versucht hatte, Don Quijote in Versuchung zu führen, indem er ihm schöne, sonnige, existierende Landschaften nackter Frauen zeigte, während dieser nur Augen für seine ewige, nicht existierende und ideale Liebste, Dulcinea, hatte, jetzt seinen durchdringenden Blick auf Perlimplin richtet!
Hier an genau diesem Punkt, in dem Moment, in dem der Held der volkstümlichen Broschüre „Halleluja“ der Heldin von Lope begegnet, schließt sich unsere Klammer und das Werk von Lorca beginnt. In dem... hölzernen Bär, der durch seine Liebe Mensch wurde, erkennt der Zuschauer eine Facette seines verratenen Selbst. Er weiß nicht, ob er über die Leiden des Helden lachen oder weinen soll, doch jetzt weiß er sicher aus erster Hand... was es bedeutet, Don Perlimplin genannt zu werden.
Hersteller
- Autor
- Federico Lorca
- Verleger
- Aigokeros
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 112
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2010
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- ISBN-13
- 9789603223986
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier