Der finnische Architekt und Denker Juhani Pallasmaa hat sich als eine der bedeutendsten Figuren im Bereich der architektonischen Praxis und Theorie etabliert. Die Zwölf Essays über den Menschen, die Kunst und die Architektur sind eine Sammlung repräsentativer Texte von ihm, die einen Zeitraum von vier Jahrzehnten abdecken und in denen die grundlegenden Achsen seines Denkens festgehalten sind: Pallasmaa wird zum Verfechter einer Phänomenologie der Architektur, als ein „Blick“ auf die Architektur durch das Bewusstsein, das sie erlebt, als Methode, die die innere Sprache des Gebäudes sucht.
Er vertritt eine Architektur, die der Mensch mit all seinen Sinnen erlebt und nicht nur mit seinem Sehen; der süchtig machenden und hegemonialen Funktion des Auges setzt er eine breitere körperliche Dimension entgegen, gemäß der selbst der Blick berührt, streichelt, umarmt und erfasst.
Pallasmaa kritisiert die dominante Strömungen der modernen Architektur — die Kommerzialisierung von Gebäuden, die besessene Jagd nach Originalität und Avantgarde, die Vorherrschaft des marktwirtschaftlichen Bildes — und betont die Notwendigkeit des erfahrungsbasierten Dialogs mit der Tradition, der Suche nach existenzieller Tiefe und Spiritualität, der Interaktion mit der Umgebung, und hebt Konzepte wie Erinnerung, Empathie, Solidarität, Räumlichkeit und Lokalität, Struktur, Emotion und Erfahrung hervor.
Hersteller
- Autor
- Pallasmaa Juhani
- Verleger
- Panepistimiakes Ekdoseis Kritis
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- 1980-2018
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 360
- Veröffentlichungsdatum
- 21/06/2021
- Veröffentlichungsdatum
- 2021
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789605246259
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