Notre-Dame de Paris (Victor Hugo)
Er war nüchtern, regungslos, in einem Blick und in einem Gedanken vertieft. Ganz Paris lag zu seinen Füßen, mit den tausend Türmen seiner Gebäude und seinem runden Horizont aus sanften Hügeln, mit seinem Fluss, der unter den Brücken schlängelt, und seinem Volk, das sich in den Straßen kräuselt, mit der Wolke seines Rauchs, mit der bergigen Kette seiner Dächer, die Notre-Dame mit ihren verdreifachten Maschen pressen.
Doch in dieser ganzen Stadt sah der Erzdiakon nur auf einen Punkt des Bürgersteigs: den Platz vor der Kirche; in dieser Menschenmenge nur auf eine Figur: die Zigeunerin. Es war schwer zu sagen, welcher Art dieser Blick war und woher die Flamme kam, die daraus hervorsprudelte. Es war ein fixer Blick, und doch voller Unruhe und Tumult.
Und bei der tiefen Immobilität seines ganzen Körpers, kaum durch intermittierende, mechanische Schauer bewegt, wie ein Baum im Wind, bei der Steifheit seiner Ellenbogen, die steinerner waren als die Brüstung, an die er sich stützte, angesichts des erstarrten Lächelns, das sein Gesicht verkrampfte, schien es, als seien in Claude Frollo nur noch die lebendigen Augen übrig.
Hersteller
Spezifikationen
- Autor
- Victor Hugo
- Verleger
- Gallimard
- Sprache
- Französisch
- Tastaturen
- Klassische Literatur
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 960
- Veröffentlichungsdatum
- 2009
- Abmessungen
- 10x17 cm
- ISBN-13
- 9782070345830
Zusätzliche Spezifikationen
- Übertragen auf den Bildschirm
- Nein
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