Welche eingebildeten Gemeinschaften zwingen Menschen dazu, für eine Idee der Nation zu töten oder zu sterben? Dieser Begriff der Nationalität hat seine Wurzeln in der Gründung Amerikas, wurde jedoch von Volksbewegungen im Europa des 19. Jahrhunderts angenommen und transformiert. Er wurde der Schlachtruf von Antiimperialisten sowie die ständige Erklärung für die Kolonisierung. In diesem faszinierenden und bahnbrechenden Werk der intellektuellen Geschichte untersucht Anderson, wie Ideen auf allen Ebenen – von hoher Politik bis zur Massenkultur – geformt und umgestaltet werden und wie sie Menschen dazu bringen können, außergewöhnliche Dinge zu tun. Im 21. Jahrhundert sind die Diskussionen über die Natur des Nationalstaats noch dringlicher. Während neue Länder entstehen und Einfluss beanspruchen und alte Imperien zurückweichen, müssen wir verstehen, wer wir als Gemeinschaft angesichts der Geschichte und des Wandels sind.
Seiten: 256, Abmessungen: 14x14cm
Hersteller
- Verleger
- Verso
- Untertitel
- Überlegungen zur Entstehung und Verbreitung des Nationalismus
- Anzahl der Seiten
- 256
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2016
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Englisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Europa, USA
- ISBN-13
- 9781784786755
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