Neoliberalismus – die Lehre, die behauptet, dass der Markt als eigenständige Moral in der Lage ist, alle menschlichen Handlungen zu leiten – ist seit den 1970er Jahren dominant in Denken und Praxis in weiten Teilen der Welt geworden.
Seine Verbreitung ist abhängig von einer Umstrukturierung der staatlichen Kräfte, mit Schwerpunkt auf Privatisierung, Finanzierung und Marktprozessen. Staatliche Interventionen in die Wirtschaft werden minimiert, während die Verpflichtungen des Staates zur Bereitstellung von Sozialhilfe für seine Bürger reduziert werden.
David Harvey, Autor von Eine kurze Geschichte des Neoliberalismus und Zustand der Postmoderne, erzählt hier die politisch-ökonomische Geschichte des Ursprungs des Neoliberalismus und wie er auf der internationalen Bühne verbreitet wurde. Während Thatcher und Reagan oft als Hauptvertreter dieser Wende genannt werden, zeigt Harvey, wie eine Vielzahl von Kräften, von Chile bis China und von New York bis Mexiko-Stadt, ebenfalls zu dieser Entwicklung beigetragen haben.
Darüber hinaus untersucht er die fortlaufenden und gegensätzlichen Aspekte des Neoliberalismus unter Clinton und die jüngste Hinwendung zum Neokonservatismus unter George W. Bush. Schließlich konstruiert Harvey durch kritische Auseinandersetzung mit dieser Geschichte einen Rahmen, um nicht nur die politischen und wirtschaftlichen Risiken zu analysieren, die uns umgeben, sondern auch die Perspektiven für die sozial gerechteren Alternativen zu bewerten, die von vielen Widerstandsbewegungen vorgeschlagen werden.
Seiten: 256, Abmessungen: 12.8x12.8cm
Hersteller
- Autor
- David Harvey
- Verleger
- Oxford University Press
- Anzahl der Seiten
- 256
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2007
- Abmessungen
- 13x20 cm
- Sprache
- Englisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9780199283279
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