Borkman ist ein Napoleon der Finanzen, mit einer Neigung zur Wirtschaft und einer angeborenen Leidenschaft für Geld. Er trifft die Fräuleins Redheim; zwei Schwestern, die ältere reicher als die jüngere.
Er verliebt sich in die Jüngere, die seine Liebe erwidert; aber seine Liebe zum Geld ist seine dominante Leidenschaft, und so heiratet er die Ältere. In dem Moment, als er bereit ist, einen großen finanziellen Sprung zu wagen, wird er wegen Missbrauchs verhaftet. Das ist sein Ende.
Er kommt aus dem Gefängnis, zerstört und praktisch tot; und er hätte nicht einmal ein Grab, um zu ruhen, wenn nicht die kleine Redheim, durch ihre Wohltätigkeit, da wäre. Seine Frau, eine stolze Frau, muss im selben Haus mit dem verurteilten Missbraucher leben, der sie beschämt hat.
Sie sitzt im Salon und isst das bittere Brot aus der Gastfreundschaft ihrer Schwester und hört mit Hass die Schritte ihres Mannes, der auf und ab geht, „wie ein kranker Wolf“. Sie hört das Gehen nicht seit Tagen, sondern seit Jahren. Ihre einzige Hoffnung ist, dass ihr Sohn, der Erhardt, den Ruhm des Familiennamens wiederherstellt.
Der Sohn ist auch für den Vater die einzige Hoffnung, um wieder sozial und wirtschaftlich aufzusteigen. Ibsen stellt seinen Helden nicht leichtfertig dar, sondern geht zur poetischen Phase des Typs über: die Liebe zum Gold – dem echten Metall Gold – und die Idealisierung von Gold durch die Liebe.
Hersteller
- Autor
- Henrik Ibsen
- Verleger
- Dodoni
- Ursprünglicher Titel
- Zohn Gabriel Borkman
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 114
- Veröffentlichungsdatum
- 7/2021
- Veröffentlichungsdatum
- 2021
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino
- ISBN-13
- 9789605582197
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