Bildung und historische und soziale Bedingungen haben den widersprüchlichen Charakter des griechischen Bürgers geprägt: Einerseits betrachtet er Macht als eine Last und kämpft dagegen an (...) Und andererseits sucht er sie in nahezu jedem individuellen Ausdruck. Man könnte sagen, dass die Beziehung zwischen dem Griechen und der Macht der Beziehung von jungen Menschen zu ihren Eltern ähnelt. Eine Art Hassliebe. Und die Erklärung hierfür muss ausschließlich in der Vergangenheit gesucht werden: Sie ist auf die Erfahrungen zurückzuführen, die der griechische Bürger gemacht hat und die sich nun in seinem Unterbewusstsein verankert haben, angefangen von der osmanischen Herrschaft über die bayerische Herrschaft, die langjährige Instabilität und Abnormalität, den Bürgerkrieg und die siebenjährige Diktatur. Er erlebt sie täglich und auch heute noch. (...) Daher nimmt der Bürger eine defensive und zurückhaltende Position ein und überlegt, wie er bei erster Gelegenheit den Staat, die Macht "stürzen" wird.
Hersteller
- Autor
- Paylos Mpakogiannis
- Verleger
- Ekdoseis Kaktos
- Anzahl der Seiten
- 112
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2001
- Abmessungen
- 12x19 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9789603824459
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