Die Renaissance war eine enorme kulturelle Bewegung, die eine Explosion des Interesses an der klassischen Philosophie, der Gelehrsamkeit, den Wissenschaften, den ethischen Werten und vor allem der Kunst brachte.
Die Renaissance in Nordeuropa blühte etwas später, ab Ende des 15. Jahrhunderts, in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und England, und brachte Künstler wie Bruegel, Dürer, Holbein und Jan van Eyck hervor.
Der Humanismus führte zu einer Verschiebung des Interesses von kirchlichen Themen hin zu weltlichen – also solchen, die aus dem menschlichen Geist hervorgingen. Die Ideale der griechisch-römischen Antike, verziert mit der mittelalterlichen Vorstellung von Ritterlichkeit und neuen Formen politischer Macht, hatten zur Folge den ultimativen Leitfaden für die Führer der Renaissance: den Fürsten von Machiavelli.
In der Druckkunst ermöglichte die Erfindung der Flachdruckpresse die freie Verbreitung von Ideen, sowohl aus antiken Texten als auch aus der modernen Zeit, während neue Ideen mit fieberhaften Geschwindigkeiten entstanden.