Man muss sich den konkreten Zeitpunkt klar vor Augen führen. Das Manuskript wurde Ende des Herbstes 1922 verfasst, dank der Bitte, die Paul Natorp aus Marburg an Heidegger richtete, in der er ihn bat, ein Memorandum darüber abzugeben, wo die phänomenologischen Interpretationen bei Aristoteles standen, an denen er damals arbeitete.
Tatsächlich war das Manuskript der Anlass für die Einladung an Heidegger, einen Lehrstuhl in Marburg zu übernehmen, eine Einladung, die im Sommer 1923 stattfand. Zu dieser Zeit befand ich mich nur für das Sommersemester in Freiburg bei Heidegger, und dort wurde ich zum ersten Mal von ihm in ein Verständnis von Aristoteles eingeführt, das, weil der junge Akademiker Heidegger phänomenologisch begabt war, eine wahre Revolution auslöste.
Aristoteles begann tatsächlich, in der Gegenwart zu uns zu sprechen. [Auszug aus dem Text auf dem Rückumschlag der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Martin Heidegger
- Verleger
- Patakis
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 335
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Ursprünglicher Titel
- Phänomenologische Interpretationen zu Aristoteles
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2011
- Veröffentlichungsdatum
- 2011
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789601633749
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