In der westlichen Gesellschaft drückt der politische Verbalkram eine doppelte Illusion aus und erzeugt sie gleichzeitig. Wir erleben die Entwicklung der Illusion des Politikers, der glaubt, er kontrolliere den Staatsapparat und treffe immer effektive politische Entscheidungen, während er zunehmend ohnmächtig gegenüber der wachsenden Starrheit der staatlichen Mechanismen ist.
Doch die Macht und Effektivität der Handlungsinstrumente des Staates, die immer tiefer und präziser in das Leben der Nation und der Bürger eingreifen, verbergen diese Ohnmacht des Politikers. Der Politiker, selbst wenn er ein Diktator ist, übt letztendlich keine Kontrolle über diese Mittel aus.
Gleichzeitig tritt die Illusion des Bürgers auf, der, noch lebend mit der Ideologie der Volkssouveränität und der demokratischen Verfassungen, glaubt, die Politik kontrollieren, ihr eine Richtung geben und an der politischen Funktion teilnehmen zu können, während das Höchste, was er tun kann, darin besteht, letztlich machtlose Politiker zu kontrollieren.
Gestützt auf diese doppelte Illusion, verwickelt er sich in einen Dialog der Ohnmächtigen. Gibt es eine Antwort auf diese schwierige Situation? Wenn es eine gäbe, wäre sie zweifellos demütig und heroisch.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Jacques Ellul
- Verleger
- Nisides
- Anzahl der Seiten
- 228
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2011
- Veröffentlichungsdatum
- 2011
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9789608263956
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