„Vielen Dank, Abona“, sagte Wilhelm, „es ist mir eine große Freude, mich im Kloster Ihrer Eminenz aufzuhalten, dessen Ruf über die Berge hinausgedrungen ist. Ich komme als Pilger im Namen unseres Herrn, und Sie haben mich als solchen geehrt. Doch komme ich auch im Namen unseres irdischen Herrschers, wie Ihnen der Brief, den ich Ihnen überreiche, sagen wird, und ich danke Ihnen im Auftrag seiner für die Aufnahme.“ Der Abt nahm den Brief mit den kaiserlichen Siegeln und sagte, dass die Ankunft Wilhelms in anderen Briefen seiner Brüder angekündigt worden war (und damals dachte ich mit ein wenig Stolz, dass es schwierig ist, einen Benediktinerabt zu überraschen)· dann bat er den Lagerverwalter, uns zu unseren Unterkünften zu führen, während die Stallknechte unsere Tiere holten. Der Abt hoffte, uns später zu besuchen, wenn wir ausgeruht wären, und wir traten in den großen Hof ein, wo die Gebäude des Klosters sich über die ganze ruhige Hochebene erstreckten, die durch die Vertiefung – oder die Ebene – den Gipfel des Berges abflachte.
Möchtest du Philosophie betreiben? Schreibe einen Roman. Diese Aufforderung stammt von Albert Camus und es scheint, dass genau diesem Rat Umberto Eco gefolgt ist, als er vor dreißig Jahren, bereits als Akademiker, Denker und Essayist etabliert, sein Debüt im Bereich der Fiktion mit Der Name der Rose feierte.
Ein Werk, das zentral und gleichzeitig centrifugal ist, geschaffen aus einem heterogenen Rohmaterial, das die fröhliche Meisterschaft Ecos kreativ zusammenfügt. Der Name der Rose fasziniert uns immer noch nach dreißig Jahren gerade wegen dieser unbestimmbaren Form, die es ihm ermöglicht, an den Grenzen zwischen dem Geheimnisvollen und dem Offensichtlichen, dem Verborgenen und dem Offensichtlichen, dem Abenteuerlichen und dem Abstrakten oder dem Ideologischen zu existieren.
Elliptisch, weil es akkumulierende spezifische historische - und nicht nur - Kenntnisse und Informationen enthält, grau, weil es voller Farben und einer unerwarteten Dekoration ist, zeitlos und überzeitlich, weil es in zeitlichen Schnitten angesiedelt ist und die turbulente, spannende Handlung in die Geschichte einschreibt, funktioniert Ecos erstes Romane mittlerweile als Bezugspunkt für die Weltliteratur.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückumschlag der Ausgabe]
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Hersteller
Produktanleitungen
- Autor
- Umberto Eco
- Verleger
- PSychogios
- Ursprünglicher Titel
- Der Name der Rose
- Verlage
- Psychogios
- Typ
- Klassische Literatur, Prosa
- Untertitel
- Neuartige
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 724
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2011
- Veröffentlichungsdatum
- 2011
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789604960729
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