Geschichtsbücher

Παλιγγενεσία και Αναστοχασμός, Texte zum 200. Jahrestag der griechischen Revolution

Autor: Eyagelos Venizelos

Ein roter Faden, der sich durch die moderne griechische Geschichte zieht, von der Beginn der Revolution bis heute, ist der „Konflikt der Vollständigkeiten“. Ein kontinuierlicher Konflikt von...

Ein roter Faden, der sich durch die moderne griechische Geschichte zieht, von der Beginn der Revolution bis heute, ist der „Konflikt der Vollständigkeiten“. Ein kontinuierlicher Konflikt von Prioritäten zwischen den Zielen und Bedürfnissen der nationalen/territorialen Vollständigkeit, der institutionellen/verfassungsmäßigen Vollständigkeit sowie der...

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Beschreibung

Beschreibung

Ein roter Faden, der sich durch die moderne griechische Geschichte zieht, von der Beginn der Revolution bis heute, ist der „Konflikt der Vollständigkeiten“. Ein kontinuierlicher Konflikt von Prioritäten zwischen den Zielen und Bedürfnissen der nationalen/territorialen Vollständigkeit, der institutionellen/verfassungsmäßigen Vollständigkeit sowie der wirtschaftlichen/entwicklungsbezogenen und auch haushaltsmäßigen Vollständigkeit.

Das interpretierende Schema des „Konflikts der Vollständigkeiten“ wird ergänzt durch zwei begleitende Konstanten im Verlauf des griechischen Staates während der zweihundert Jahre seiner Existenz. Die erste besteht in der Koexistenz von zwei gegensätzlichen „Komplexen“, die ständig in der Mentalität und der Selbstwahrnehmung der griechischen Gesellschaft verankert sind, trotz der beeindruckenden Veränderungen, die nacheinander in ihrer Zusammensetzung und im Niveau der institutionellen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes stattfinden.

Es handelt sich einerseits um den „Komplex der typologischen Unterlegenheit“, andererseits um den „Komplex der temperamentvollen Überlegenheit“ im Vergleich zu den Ländern des europäischen Zentrums. Es sind die Länder, die die europäische Norm bilden, wobei Griechenland immer eine Ausnahme darstellt, die sich in eine Theorie und jedenfalls in eine Ideologie des „griechischen Exzeptionalismus“ verwandelt.

Die zweite Konstante ist die „nationale Ambivalenz“ zwischen West und Ost, die es vielen ermöglicht, zu glauben oder jedenfalls zu behaupten, dass Griechenland aufgrund dieser genau solchen Ambivalenz oder ihrer doppelten Seite das Recht hat, vom europäischen Standard abzuweichen oder sich zu verzögern.

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Spezifikationen

Spezifikationen

Autor
Eyagelos Venizelos
Verleger
Patakis
Skroutz Buchpreise 2025
-
Tastaturen
Akademisch
Motiv
Wissenschaft der Geschichte, Geschichte Europas
Sprache
Griechisch
Untertitel
Texte zum 200. Jahrestag der griechischen Revolution
Abdeckung
Weich
Anzahl der Seiten
168
Veröffentlichungsdatum
11/2021
Veröffentlichungsdatum
2021
Abmessungen
14x21 cm
ISBN-13
9789601698762

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Ein roter Faden, der sich durch die moderne griechische Geschichte zieht, von der Beginn der Revolution bis heute, ist der „Konflikt der Vollständigkeiten“. Ein kontinuierlicher Konflikt von Prioritäten zwischen den Zielen und Bedürfnissen der nationalen/territorialen Vollständigkeit, der institutionellen/verfassungsmäßigen Vollständigkeit sowie der wirtschaftlichen/entwicklungsbezogenen und auch haushaltsmäßigen Vollständigkeit.

Das interpretierende Schema des „Konflikts der Vollständigkeiten“ wird ergänzt durch zwei begleitende Konstanten im Verlauf des griechischen Staates während der zweihundert Jahre seiner Existenz. Die erste besteht in der Koexistenz von zwei gegensätzlichen „Komplexen“, die ständig in der Mentalität und der Selbstwahrnehmung der griechischen Gesellschaft verankert sind, trotz der beeindruckenden Veränderungen, die nacheinander in ihrer Zusammensetzung und im Niveau der institutionellen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes stattfinden.

Es handelt sich einerseits um den „Komplex der typologischen Unterlegenheit“, andererseits um den „Komplex der temperamentvollen Überlegenheit“ im Vergleich zu den Ländern des europäischen Zentrums. Es sind die Länder, die die europäische Norm bilden, wobei Griechenland immer eine Ausnahme darstellt, die sich in eine Theorie und jedenfalls in eine Ideologie des „griechischen Exzeptionalismus“ verwandelt.

Die zweite Konstante ist die „nationale Ambivalenz“ zwischen West und Ost, die es vielen ermöglicht, zu glauben oder jedenfalls zu behaupten, dass Griechenland aufgrund dieser genau solchen Ambivalenz oder ihrer doppelten Seite das Recht hat, vom europäischen Standard abzuweichen oder sich zu verzögern.

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Eyagelos Venizelos
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Patakis
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Motiv
Wissenschaft der Geschichte, Geschichte Europas
Sprache
Griechisch
Untertitel
Texte zum 200. Jahrestag der griechischen Revolution
Abdeckung
Weich
Anzahl der Seiten
168
Veröffentlichungsdatum
11/2021
Veröffentlichungsdatum
2021
Abmessungen
14x21 cm
ISBN-13
9789601698762

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