Die vorliegende Studie des bulgarischen Historikers Ivan Ilchev beschreibt die propangandistischen Mechanismen, die die Balkanstaaten von ihrer Gründung bis zum Ende des Ersten Weltkriegs geschaffen haben, um die weltliche öffentliche Meinung - und insbesondere die europäische - über die Rechtmäßigkeit ihrer Argumente und Kämpfe zu beeinflussen.
Ilchev nutzt vielfältige Archivmaterialien und eine umfangreiche Bibliographie, um die Mechanismen der propagandistischen Taktik zu rekonstruieren und zu analysieren. Es ist interessant zu beobachten, wie viel Geld die Beteiligten sowohl für das Inland als auch für das Ausland aufwendeten, um Gruppen zu bilden, die freundlich gegenüber ihren Ansichten eingestellt waren, bestehend aus Politikern, Diplomaten, Historikern, Geographen und Journalisten.
Geheime Mittel der jeweiligen Außenministerien wurden eingesetzt, um die Anwerbung bedeutender Personen zu erreichen, die die Politik der Großmächte beeinflussten und die öffentliche Meinung in den ausländischen Hauptstädten prägten, sowie um die Koordination von Aktivitäten von Studentenorganisationen und Vereinigungen von Auswanderern und Flüchtlingen sicherzustellen. Insbesondere nach dem Krimkrieg und während der Osteuropäischen Krise intensivierte sich der Kampf.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Ivan Ilchev
- Verleger
- Epikentro
- Anzahl der Seiten
- 624
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2011
- Veröffentlichungsdatum
- 2011
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern, Europa
- ISBN-13
- 9789604582037
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