LUCIAN • PHILOSTRATUS • EPIPHANIUS VON CYPRUS • KYRILLOS AUS ALEXANDRIA
Aufgrund ihrer Unfruchtbarkeit wurden Eunuchen in der Antike weitgehend als Wächter und Diener der Ehefrauen und Konkubinen von Königen oder anderen Herrschern eingesetzt. So fanden sie sich tief in den Palästen und Machtzentren wieder. Diese Tatsache führte oft dazu, dass sie zu bedeutenden Akteuren des politischen Lebens wurden.
Im vierten und fünften Jahrhundert n. Chr. erlangten Eunuchen Macht, die für die Hofbeamten des ersten oder zweiten Jahrhunderts unvorstellbar war. Auch der religiöse Eunuchismus, der mit dem Namen Kybele und ihren Priestern verbunden war, war in der Antike weit verbreitet. Der Respekt, aber auch die Furcht der Gläubigen vor der Großen Göttin erforderte manchmal rituelle Selbsteunuchierungen.
Die in diesem Band gesammelten Texte stammen von heidnischen und christlichen Autoren. Trotz ihrer unterschiedlichen religiösen Hintergründe drücken sie alle eine gemeinsame Haltung der Ablehnung gegenüber der aus dem Osten stammenden Praktik des Eunuchismus aus, die möglicherweise auf die Tradition des klassischen Hellenismus und dessen Sorge um körperliche Unversehrtheit zurückzuführen ist.
Hersteller
- Autoren
- Filostratos, Kaisareias Vasileios, Loukianos, Episkopos Salaminos Kyprou Epifanios, Archiepiskopos Alexandreias Kyrillos
- Verleger
- Panepistimiakes Ekdoseis Kritis
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Geschichten von Eunuchen in der Antike
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 128
- Veröffentlichungsdatum
- 18/10/2021
- Veröffentlichungsdatum
- 2021
- Abmessungen
- 14x22 cm
- ISBN-13
- 9789605246440
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