Der Essay über das Wort der Postmodernität, als eine Kritik des maßlosen Individualismus, dekonstruiert zunächst psychologisch und soziologisch die Aspekte des Wortes über Identität, das zum Hauptideologema der Postmodernität geworden ist.
Diese Kritik des Wortes erfordert jedoch die Präsentation der verschiedenen Formen von Andersheit, die die grundlegende Beziehung des Subjekts zum Anderen konstituieren, die der Individualismus verleugnet.
Es werden dann die grundlegenden politischen Prinzipien der Demokratie präsentiert: Freiheit, Gleichheit und Solidarität, die die Bürger als Individuen in der Praxis oft fanatisch oder gleichgültig entwerten und verleugnen.
Die Dialektik zwischen den Gegensätzen und Konflikten, die auftauchen, wird als Entfremdung definiert, die die späte Phase der Postmodernität des 21. Jahrhunderts prägt.
Die Dynamik der Entfremdung bedroht jedoch den demokratischen Rechtsstaat. Ein kritischer historischer und struktureller Bezug auf die Beziehung zwischen institutionellen Strukturen und Revolutionen sowie zwischen Religiosität und der Verweltlichung der Institutionen in Europa zeigt schließlich die Gefahren, die im postmodernen Kulturleben lauern, und die Notwendigkeit des Widerstands gegen sie.
Hersteller
- Autor
- THanos Lipovats
- Verleger
- Armos
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 330
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2021
- Veröffentlichungsdatum
- 2021
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789606154447
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