„Das vorliegende Buch gibt einen kritischen Überblick über die wesentlichen (genauer gesagt, tektonischen) Transformationen und die vorherrschenden Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt in den letzten Jahren, während der Schwerpunkt auf der Untersuchung des Phänomens der Arbeitsunsicherheit und seiner Beziehung zur sozialen Verwundbarkeit der neuen Generation in Europa und Griechenland heute liegt. Auch die Auswirkungen der Pandemie auf die vorgenannten Aspekte und die Herausforderungen für das Gefüge der öffentlichen Politiken werden untersucht. Der Fokus liegt auf dem griechischen Fall.“
„Das Buch schöpft aus den wesentlichen Ergebnissen (die es aktualisiert und ausführlich analysiert) des Forschungsprojekts mit dem Titel „Unsichere Arbeit und neue Generation in Griechenland heute“. Dieses spezifische Forschungsprojekt (mit dem Code OPS MIS 5048510) wurde von einem Forschungsteam des KEPEΤ der Abteilung Politikwissenschaft der Universität Kreta realisiert. Es wurde von Griechenland und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) im Rahmen des E.P. „Entwicklung des menschlichen Kapitals, Bildung und lebenslanges Lernen“ mitfinanziert…“
„Aus unserer triangulierten Forschung ergibt sich, dass die (quantitative und qualitative) außerordentliche Ausweitung unsicherer Beschäftigungsformen in eine, (häufig) erzwungene, neu geschaffene Arbeits“normalität“ mündet, wobei (nicht selten) die Arbeitsrechte der unsicher beschäftigten jungen Menschen verletzt werden und somit ernsthafte Folgen sowohl für ihren Lebensweg als auch für die Arbeitsverhältnisse haben und folglich in eine evolutionäre Rekonstruktion der „Ethik der Arbeit“ münden…“. aus dem Einführungstext der Autoren
„Die reichhaltigen und überaus aufschlussreichen Ergebnisse über den Arbeitsmarkt, die unsichere Beschäftigung und deren Beziehung zur sozialen Verwundbarkeit des vorliegenden Buches basieren auf der exemplarischen Anwendung der Kombination qualitativer und quantitativer Methodologie… So verbinden die Autoren statistische Daten und Zusammenhänge mit den Mikrodynamiken, die ihre subjektiven Bedeutungen umrahmen…“
„Dieses Buch schließt eine wichtige Lücke in der griechischen Literatur, zeigt die Dimensionen der Unsicherheit in der griechischen Realität im Vergleich zu den Entwicklungen im europäischen Raum auf, hebt die Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt hervor und trägt entscheidend zu unserem „von unten“ gewonnenen Wissen über unsichere Arbeit und insbesondere über einen bedeutenden Teil der Arbeitskräfte, die Jugendlichen, bei. Darüber hinaus werden politische Vorschläge unterbreitet, die genau das tatsächliche Bedürfnis der Subjekte im Hinblick auf die künftige Umsetzung interpretieren.“
„Daher wird das Verlangte in ein Schlüsselkonzept für die ganzheitliche und multifunktionale Behandlung des Themas umgewandelt. Es wird jedoch auch die unterschwellige, hoffnungsvolle Schlussfolgerung gezogen, dass die Subjekte nicht die passiven Empfänger eines unsichtbaren hierarchischen Mechanismus sind. So wird der „Grad der Verzweiflung“ als Verhandlung, lauwarmem Einverständnis, latente Opposition, offensichtliche Feindseligkeit, bewusste Verhandlung und absichtliches Management der verfügbaren Möglichkeiten zur Verbesserung der Bedingungen ihrer sozialen Existenz wahrgenommen oder anders als „Grad“ der Macht derjenigen, die keine Macht haben.“
„aus dem Vorwort des Professors Manos Spyridakis“
Hersteller
- Autoren
- Nikos E. Papadakis, Maria I. Drakaki, Sofia Saridaki
- Verleger
- Ekdoseis I. Sideris
- Anzahl der Seiten
- 392
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2021
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern, Europa
- ISBN-13
- 9789600808902
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