Inwiefern unterscheidet sich die Ästhetik von der Poetik, die dem Leser hilft, sich mühelos auf den Seiten großartiger literarischer Werke zu bewegen? Dieses Essay eröffnet sich von der Ästhetik der Wahrnehmung zur Poetik des Schreibens, deren genetische Wurzel in der Poetik von Aristoteles, in Über das Erhabene von Longinus und in ihren nachdenklichen Metamorphosen innerhalb des modernen Denkens zu finden ist.
Konfrontiert mit grundlegenden Themen, die die Literatur betreffen, wie Freiheit, Sprache, Struktur, Form, Bedeutung, ästhetische Kriterien-Werte, ästhetische Erziehung, diskutiert die Autorin die Beziehung des literarischen Diskurses zur Geschichte und Philosophie, des Realen zum Text, der Kunst zur Technik, des Schreibens zum Verfassen.
So eröffnet sie die Überlegungen zu den Gegensatzpaaren Literatur-Pseudoliteratur, authentischer und angeblicher Literatur, Schönheit-Tiefe, Heiliges-Profanes, Provinzialismus-Kosmopolitismus, griechischer und weltweiter Literatur, Beziehungen, die verborgen oder ignoriert werden, mit einer Tendenz zur Entlastung von der Vergangenheit und der Bequemlichkeit, die verewigt.
Was jedoch positiv noch die moderne Kultur bieten kann, innerhalb ihrer selbstzerstörerischen Spirale, hat den Same in der schweren Last der Vergangenheit, von der wir, wider Willen, uns zu befreien oder abzuwerten suchen.
Hersteller
- Autor
- Alexandra Deligiorgi
- Verleger
- Armos
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 290
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2022
- Veröffentlichungsdatum
- 2022
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789606154621
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