Louiza kannte ihre Schwiegereltern nicht. Sie haben nie einen Fuß nach Athen gesetzt, noch hat Vasilis sie mitgenommen, als er kurz nach der Hochzeit zu ihnen ging, mit ihrem Foto in der Hand. Natürlich gab sie keine Erklärungen für diese seltsame Situation, die sehr schnell zur Gewohnheit wurde, und niemand sprach jemals wieder über die Möglichkeit eines Treffens. Kurz nach der Geburt von Fotis starb ihr Vater ruhig und friedlich im Schlaf, glücklich darüber, dass er sein Enkelkind noch in den Armen halten konnte. An den Tag seiner Beerdigung wird Louiza sich nie erinnern. Damals erkannte sie zum ersten Mal, dass sie nicht nur ihren Ehemann nicht liebte, sondern ihn mit ganzem Herzen hasste. So sehr, dass sie ihn fürchtete. Sie verstand, dass sie, wenn sie neben der Inkarnation des Satans, den sie geheiratet hatte, überleben wollte, für immer ihren Mund, ihre Ohren, ihre eigene Seele verschließen musste…
Straße der Isaurier…
Hier beginnt das Leben von Friederike Renesi; Tochter von Vasilis und Louisa, Schwester von Fotis.
Straße des Asklepios…
Im alten Herrenhaus lebt der einzige Mensch, der die dunkle Vergangenheit von Vasilis Renesi kennt, bevor er die abscheuliche Gegenwart erfährt.
Der Faden beginnt sich zu entwirren; von der Straße der Isaurier, die so viel Gewalt verbirgt, fließt er durch die engen Gassen von Troupa, dreht zurück in die Besatzungszeit und hält an während der Junta…
Vor der Schwelle des Mädchenreformhauses… Dort, wo das große Unrecht geschah… In dem Moment, als sich die Gegenwart und die Zukunft änderten. Hinter seinen hohen Mauern wurden die Grundlagen gelegt, damit die Schuldigen zahlen.
Doch der Weg ist lang, das Blut fließt und die Wunden schmerzen…
Lies einen Auszug
Louiza kannte ihre Schwiegereltern nicht. Sie haben nie einen Fuß nach Athen gesetzt, noch hat Vasilis sie mitgenommen, als er kurz nach der Hochzeit zu ihnen ging, mit ihrem Foto in der Hand. Natürlich gab sie keine Erklärungen für diese seltsame Situation, die sehr schnell zur Gewohnheit wurde, und niemand sprach jemals wieder über die Möglichkeit eines Treffens. Kurz nach der Geburt von Fotis starb ihr Vater ruhig und friedlich im Schlaf, glücklich darüber, dass er sein Enkelkind noch in den Armen halten konnte. An den Tag seiner Beerdigung wird Louiza sich nie erinnern. Damals erkannte sie zum ersten Mal, dass sie nicht nur ihren Ehemann nicht liebte, sondern ihn mit ganzem Herzen hasste. So sehr, dass sie ihn fürchtete. Sie verstand, dass sie, wenn sie neben der Inkarnation des Satans, den sie geheiratet hatte, überleben wollte, für immer ihren Mund, ihre Ohren, ihre eigene Seele verschließen musste…
Hersteller
Produktanleitungen
- Autor
- Lena Manta
- Verleger
- PSychogios
- Typ
- Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 528
- Veröffentlichungsdatum
- 5/2022
- Veröffentlichungsdatum
- 2022
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786180142587
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