PREISTRÄGER DES DUFF-COOPER-PREISES 2019
EIN SUNDAY TIMES BESTSELLER
'Mit emotionaler und psychologischer Einsicht entfesselt Barton diesen schlafenden Riesen unserer Kultur. Dabei hat er ein Meisterwerk geschaffen.' - Sunday Times
Die Bibel ist das zentrale Buch der westlichen Kultur. Für die beiden Glaubensrichtungen, die sie als heilig betrachten, ist sie das Fundament ihrer Religion, eine einzigartige Autorität darüber, was zu glauben und wie zu leben ist. Auch für Ungläubige hat sie einen herausragenden Status: Sie gehört zu den großen Werken der Weltliteratur, die in einem unvergleichlichen Maße in unsere Sprache und unser Denken eingewebt sind.
Dieses Buch erzählt die Geschichte der Bibel und erklärt, wie sie entstanden ist und wie sie von ihren Anfängen bis zur Gegenwart verstanden wurde. John Barton beschreibt, wie die Erzählungen, Gesetze, Sprichwörter, Prophezeiungen, Gedichte und Briefe, die die Bibel ausmachen, geschrieben wurden und wann, was wir über ihre Autoren wissen - und was wir nicht wissen können - und was sie möglicherweise gemeint haben, sowie wie diese außergewöhnlich unterschiedlichen Schriften zueinander in Beziehung stehen.
Seine scharfsinnigen Lesarten werfen neues Licht auf selbst die vertrautesten Passagen, indem sie nicht nur die Quellen und Traditionen dahinter offenbaren, sondern auch die eifrigen Hände der Schreiber und Redakteure, die sie zusammengestellt und umgestaltet haben. Indem er den Prozess aufschlüsselt, durch den einige Texte, die als heilig galten, kanonisch wurden und aufgenommen wurden, während andere nicht berücksichtigt wurden, zeigt Barton, dass die Bibel nicht der feste Text ist, für den sie oft gehalten wird, sondern das Ergebnis einer langen und faszinierenden Evolution.
Indem er ihre Verbreitung, Übersetzung und Interpretation im Judentum und Christentum von der Antike bis zum Aufstieg der modernen biblischen Wissenschaft verfolgt, erläutert Barton, wie Bedeutung sowohl aus der Bibel gezogen als auch ihr aufgeprägt wurde. Ein Teil der Originalität des Buches besteht darin, die Kluft zwischen Religion und Schrift zu beleuchten, die Weisen, in denen sich beides nicht genau aufeinander bezieht, und wie religiöse Denker von Augustinus bis Luther und Spinoza damit umgegangen sind. Barton zeigt, dass, wenn wir die Bibel als 'autoritär' betrachten wollen, dies nicht so geschehen kann, wie es Gläubige in der Vergangenheit so oft getan haben.
Seiten: 640, Maße: 13x13cm
Hersteller
- Autor
- John Barton
- Verleger
- Penguin
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 640
- Sprache
- Englisch
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9780141978505
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