Aufsätze

Όψεις του Προσώπου

Autoren: Paylos K. Sourlas,Paylos Sourlas

«Die Ethik im Allgemeinen, sowohl persönlich als auch institutionell, pflichtbewusst und tugendhaft, setzt Subjekte voraus, die in der Lage sind, zu beraten und zu entscheiden […] wie sie sich richtig...

«Die Ethik im Allgemeinen, sowohl persönlich als auch institutionell, pflichtbewusst und tugendhaft, setzt Subjekte voraus, die in der Lage sind, zu beraten und zu entscheiden […] wie sie sich richtig verhalten und moralisch leben, also gleichberechtigte Bürger im ‚Reich der Zwecke‘ zu sein. Ohne verfasste Subjekte, also ohne Personen, kann es weder von...

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«Die Ethik im Allgemeinen, sowohl persönlich als auch institutionell, pflichtbewusst und tugendhaft, setzt Subjekte voraus, die in der Lage sind, zu beraten und zu entscheiden […] wie sie sich richtig verhalten und moralisch leben, also gleichberechtigte Bürger im ‚Reich der Zwecke‘ zu sein. Ohne verfasste Subjekte, also ohne Personen, kann es weder von Pflichten noch von Werten die Rede sein.

«Der Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Problem des Gesichts […] kann nichts anderes sein als die Annahme, dass die biologische, raumzeitliche Existenz den unumgehbaren Kern bildet, damit es Personen gibt […] Diese Annahme bedeutet die Ablehnung der Theorie der zwei Welten. Das zieht jedoch nicht automatisch eine Zugehörigkeit zu rein empiristischen oder reduktionistischen Theorien nach sich. Das Gesicht ist nicht einfach das, was jeder Dritte von einer äußeren Perspektive beobachten und erklären kann. […] Ein Element davon ist auch das Bewusstsein des Selbst, die Perspektive der ersten Person, die in der Lage ist, als wissendes und handelndes Subjekt zu reflektieren, was es fähig macht, Initiative zu ergreifen, zu diagnostizieren und die Herausforderungen der Realität anzunehmen und authentisch darauf zu reagieren, indem es mit seiner Vorstellungskraft die zukünftige Entwicklung der Dinge antizipiert und, soweit möglich, zu ihrer Gestaltung beiträgt, während es die entsprechenden Risiken und Verantwortlichkeiten akzeptiert.

«Das Alter […] ist die Phase unseres Lebens, die uns die Möglichkeit der Bilanzierung gibt, die es uns erlaubt, rückblickend unseren Lebensweg zu betrachten und stolz auf die Person zu sein, die wir geworden sind, sofern wir die Investitionen in uns selbst, die wir in all den vergangenen Jahren gemacht haben, nicht verschwendet oder vernachlässigt haben. Ohne diese Möglichkeit, die uns das Alter bietet, ohne die Möglichkeit, wenn auch nicht alle, so doch einige Menschen, die glücklicher und bewundernswerter sind, positive Bilanzierungen eines vollständigen Lebens vornehmen zu können, hätte das Leben im Allgemeinen keinen Sinn und Wert. Das rechtfertigt […] eine tiefgreifende moralische Anerkennung, dass das menschliche Leben […] das Potenzial in sich birgt, durch die Anstrengungen jedes Einzelnen von uns wertvoll zu werden.»

Hersteller

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Spezifikationen

Spezifikationen

Autoren
Paylos K. Sourlas, Paylos Sourlas
Verleger
Eyrasia
Sprache
Griechisch
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
256
Veröffentlichungsdatum
5/2022
Veröffentlichungsdatum
2022
Abmessungen
15.5x22.5 cm
ISBN-13
9786185439668

Wichtige Informationen

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«Die Ethik im Allgemeinen, sowohl persönlich als auch institutionell, pflichtbewusst und tugendhaft, setzt Subjekte voraus, die in der Lage sind, zu beraten und zu entscheiden […] wie sie sich richtig verhalten und moralisch leben, also gleichberechtigte Bürger im ‚Reich der Zwecke‘ zu sein. Ohne verfasste Subjekte, also ohne Personen, kann es weder von Pflichten noch von Werten die Rede sein.

«Der Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Problem des Gesichts […] kann nichts anderes sein als die Annahme, dass die biologische, raumzeitliche Existenz den unumgehbaren Kern bildet, damit es Personen gibt […] Diese Annahme bedeutet die Ablehnung der Theorie der zwei Welten. Das zieht jedoch nicht automatisch eine Zugehörigkeit zu rein empiristischen oder reduktionistischen Theorien nach sich. Das Gesicht ist nicht einfach das, was jeder Dritte von einer äußeren Perspektive beobachten und erklären kann. […] Ein Element davon ist auch das Bewusstsein des Selbst, die Perspektive der ersten Person, die in der Lage ist, als wissendes und handelndes Subjekt zu reflektieren, was es fähig macht, Initiative zu ergreifen, zu diagnostizieren und die Herausforderungen der Realität anzunehmen und authentisch darauf zu reagieren, indem es mit seiner Vorstellungskraft die zukünftige Entwicklung der Dinge antizipiert und, soweit möglich, zu ihrer Gestaltung beiträgt, während es die entsprechenden Risiken und Verantwortlichkeiten akzeptiert.

«Das Alter […] ist die Phase unseres Lebens, die uns die Möglichkeit der Bilanzierung gibt, die es uns erlaubt, rückblickend unseren Lebensweg zu betrachten und stolz auf die Person zu sein, die wir geworden sind, sofern wir die Investitionen in uns selbst, die wir in all den vergangenen Jahren gemacht haben, nicht verschwendet oder vernachlässigt haben. Ohne diese Möglichkeit, die uns das Alter bietet, ohne die Möglichkeit, wenn auch nicht alle, so doch einige Menschen, die glücklicher und bewundernswerter sind, positive Bilanzierungen eines vollständigen Lebens vornehmen zu können, hätte das Leben im Allgemeinen keinen Sinn und Wert. Das rechtfertigt […] eine tiefgreifende moralische Anerkennung, dass das menschliche Leben […] das Potenzial in sich birgt, durch die Anstrengungen jedes Einzelnen von uns wertvoll zu werden.»

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Paylos K. Sourlas, Paylos Sourlas
Verleger
Eyrasia
Sprache
Griechisch
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
256
Veröffentlichungsdatum
5/2022
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2022
Abmessungen
15.5x22.5 cm
ISBN-13
9786185439668

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