Aufsätze

Εγωκεντρικότητα και Μυστικισμός, Eine anthropologische Studie

In Egozentrizität und Mystik greift der deutsche Philosoph Ernst Tugendhat auf sein früheres Werk über Ethik, Sprachphilosophie, Handlungstheorie und Phänomenologie zurück, um das tiefe Bedürfnis der...

In Egozentrizität und Mystik greift der deutsche Philosoph Ernst Tugendhat auf sein früheres Werk über Ethik, Sprachphilosophie, Handlungstheorie und Phänomenologie zurück, um das tiefe Bedürfnis der Menschen nach innerem Frieden oder Ruhe des Geistes zu beleuchten.

Dieses Bedürfnis entsteht aus der Unruhe, die der Mensch erlebt, nur er unter allen Tieren,...

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In Egozentrizität und Mystik greift der deutsche Philosoph Ernst Tugendhat auf sein früheres Werk über Ethik, Sprachphilosophie, Handlungstheorie und Phänomenologie zurück, um das tiefe Bedürfnis der Menschen nach innerem Frieden oder Ruhe des Geistes zu beleuchten.

Dieses Bedürfnis entsteht aus der Unruhe, die der Mensch erlebt, nur er unter allen Tieren, die ihrerseits von seiner besonderen Selbstreferentialität ausgeht. Menschen, unabhängig von kulturellen Besonderheiten, unterscheiden sich von anderen Tieren, weil sie eine propositionalsprachliche Sprache sprechen, „ich“ sagen können und sich selbst als wichtig erachten.

Die menschliche Egozentrizität, die Sorge um das Selbst, die Angst vor dem Tod, erzeugen jedoch dieses Gefühl permanenter innerer Unruhe und das Bedürfnis nach innerem Frieden. Eine wesentliche Dimension der mystischen Auffassungen im Osten und Westen ist gerade die Überwindung oder Relativierung unserer Egozentrizität, die Befreiung von der Sorge um das Selbst oder deren Beruhigung.

Nachdem Tugendhat analysiert hat, wie Selbstreferentialität und Improvisation sprachlich strukturiert sind, untersucht er das Thema des Rückzugs vom Selbst in den Traditionen Indiens und Chinas, wo sich ihre Wurzeln befinden. Er betrachtet auch die Merkmale von Religion und Mystik und erforscht zudem Spuren von Mystik in der westlichen philosophischen Tradition, wie die Aufmerksamkeit zeigt, die von Platon bis Wittgenstein der Fähigkeit und Erfahrung des Staunens, der Bewunderung, der Dankbarkeit gewidmet wurde, die ebenfalls erfordern, einen Schritt zurück von unserer Egozentrizität zu machen, und somit einen Blick ermöglichen, der uns vom Zentrum ablenkt.

In diesem besonderen Buch entwickelt Tugendhat eine Form der philosophischen Anthropologie, die existenzielle Fragen über das Leben, den Tod und deren Bedeutung für die Gestaltung unserer Beziehung zu uns selbst und zur Welt neu in den philosophischen Diskurs einführt.

Hersteller

Verleger
Panepistimiakes Ekdoseis Kritis
Ursprünglicher Titel
Egozentrizität und Mystik
Sprache
Griechisch
Untertitel
Eine anthropologische Studie
Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
240
Veröffentlichungsdatum
15/04/2022
Veröffentlichungsdatum
2022
Abmessungen
14x21 cm
ISBN-13
9789605248529

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