Es ist der allseits bekannte Kardinalfisch. Die erste Beschreibung erfolgte 1956 von Schults und wurde im selben Jahr vom Dr. Herbert Axelrod im Hobbybereich eingeführt. Er gehört zur Familie der Characidae und lebt frei im Orinoco-Fluss. Über den Rio Vaupes ist er im Norden-Nordosten im Rio Negro in Brasilien bis nach Westkolumbien zu finden.
Er lebt in großen Schwärmen in offenen Dschungelgebieten, die jedoch von Vegetation beschattet sind. Der Eindruck, der bis 1984 vorherrschte, dass es sich um einen Fisch handelt, der in Schwarzwasser lebt, wurde durch Geisler und Annibal als falsch erwiesen. Trotzdem lebt er in ziemlich weichem und saurem Wasser, und hohe Konzentrationen an Calciumionen (Ca2+) und Magnesium (Mg2+) verursachen ernsthafte Nierenschäden bei dem Fisch mit schlimmen Folgen.