Außer Nikos Kazantzakis, dessen Reise nach Toledo eine Dimension des spirituellen Pilgerns annahm, und den Giannis Smaragdis und Vangelis Papathanasiou, konnte kein anderer Grieche, noch Ausländer, jemals in das Wesen des Werkes von Domenikos Theotokopoulos eindringen.
Tatsächlich erinnert das Herantasten von Kunstkritikern und -theoretikern an sein überweltliches Meisterwerk an die Geschichte, die Buddha über die Wahrheit erzählte, die er mit einem Elefanten verglich, und die Suchenden nach ihr mit Blinden, die vergeblich versuchten, zu verstehen, was sie war. Der eine berührte den Rüssel, der andere das Bein, der dritte das Ohr, jemand den Schwanz.
Für all diese bleibt das malerische Werk des Greco eine geheimnisvolle dunkle Insel, eine terra incognita, wo jeder nach Belieben seine eigenen Projektionen vornimmt, unfähig, das vollständige, wahre Bild zu sehen. Denn das, was er sieht, ist nichts anderes als das vielfältige, trügerische Spiegelbild davon auf der Leinwand des Schattentheaters...
Dieses vollständige, wahre Bild kommt nach mehr als vierhundert Jahren zu Tage, enthüllt durch die bewundernswerte, begabte Schrift von Mimis Tsakonitis, der seine monumentale Filmarbeit des kretischen Regisseurs als Sprungbrett nutzt.
Hersteller
- Autor
- Mimis Tsakoniatis
- Verleger
- Armos
- Sprache
- Spanisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 652
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2022
- Veröffentlichungsdatum
- 2022
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Bildhauerei - Druckgrafik, Kino, Theater
- ISBN-13
- 9789606155000
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