Die Laktobazillen stellen überwiegend die normale Mikrobiota der Vagina dar. Die Bakterien Lactobacillus produzieren Milchsäure und tragen auf diese Weise dazu bei, den normalen pH-Wert aufrechtzuerhalten, wodurch Dysbiose verhindert und vor einer Überwucherung pathogener Bakterien und Pilze geschützt wird, die jeweils Vaginitis und Mykose verursachen. Die Laktobazillen, wenn sie oral eingenommen werden, passieren den Magen, den Dünn- und den Dickdarm, bevor sie den Vaginalbereich erreichen. Ihr Transport in die Vagina erfolgt durch Kontakt der Haut mit dem Perineum. Um ausreichende Mengen an Laktobazillen im weiblichen Vaginalbereich zu erreichen, ist es wichtig, von Anfang an hohe Mengen einzunehmen.
Die Stämme Lactobacillus rhamnosus HN001, Lactobacillus acidophilus LA14, Lactobacillus rhamnosus CA15, Lactobacillus crispatus, Lactobacillus gasseri, Lactobacillus jensenii, Lactobacillus fermentum unterstützen nachweislich das vaginale Mikrobiom. Die Einnahme von L. rhamnosus CA15 führt bereits 30 Tage nach Abschluss der Behandlung zu einer signifikanten Verbesserung der klinischen Anzeichen und Symptome. Der Stamm L. fermentum wurde wegen seiner starken antimikrobiellen Aktivität ausgewählt. Die Stämme L. crispatus, L. gasseri und L. jensenii wurden aufgrund ihrer dominanten Präsenz im vaginalen Umfeld gesunder Frauen ausgewählt.