Die beiden kurzen Essays, die in diesem Band enthalten sind, nehmen trotz ihrer geringen Länge einen besonderen Platz im philosophischen Werk von Cassirer ein. Vor allem, weil sie die Möglichkeit einer fruchtbaren Anwendung der Theorie der symbolischen Formen im komplexen Bereich der politischen Theorie und Praxis beleuchten.
Im ersten Essay mit dem Titel Die Idee des republikanischen Staats, der auf einer Rede basiert, die Cassirer am 11. August 1928 hielt, verteidigt der deutsche Denker leidenschaftlich die Verfassung der Weimarer Republik und betont, dass die grundlegenden Prinzipien nicht in der politischen Philosophie von Hobbes und Rousseau verwurzelt sind, sondern in der idealistischen Philosophie von Leibniz und Kant.
Im Gegensatz dazu geht Cassirer im zweiten Essay mit dem Titel Aufklärung, der 1931 im fünften Band der berühmten Enzyklopädie der Sozialwissenschaften veröffentlicht wurde, weit über den starren Moralismus hinaus, der die kantianische Aufklärung kennzeichnet, um der bekannten Aussage von Bacon neuer und zeitgemäßer Bedeutung zu verleihen: veritas est filia temporis und um die tiefere Bedeutung des grundlegenden Rechts - ausdrücklich definiert durch den Humanismus der Renaissance - für die Wahrung der Integrität des Individuums zu herauszustellen.
[Auszug aus dem Text des Vorworts]
Hersteller
- Autor
- Ernst Cassirer
- Verleger
- Morfotiko Idryma Ethnikis Trapezis
- Ursprünglicher Titel
- Die Idee der republikanischen Verfassung. Aufklärung
- Anzahl der Seiten
- 80
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2013
- Veröffentlichungsdatum
- 2013
- Abmessungen
- 12x19 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Geopolitische Region
- Europa
- ISBN-13
- 9789602505786
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