Es war einmal, in einem üppigen grünen Wald, die listige Füchsin, Frau Mariό, die eine kleine Füchsin gebar. – Ach! Wie sehr sie mir ähnelt! sagte sie stolz. Sie hat meine Farbe, meine Schnauze, meine Augen, meine Ohren und natürlich wird sie meine Schlauheit und Intelligenz haben.
Aber wehe! Als die kleine Füchsin erwachsen wurde, sah sie ihrer Mutter in allem ähnlich, außer in einem: der Schlauheit! – Was für ein Unglück ist mir widerfahren! murmelte Frau Mariό vor sich hin. Ich werde im ganzen Wald lächerlich gemacht. Ist das möglich? Eine so süße kleine Füchsin, aber nur eine kleine Schlauheit;
Natürlich liebte Frau Mariό ihre kleine Füchsin, wie alle Mütter ihre Kinder lieben, auch wenn sie nicht perfekt sind. Aber sie war auch traurig wegen des Makels ihrer kleinen Füchsin, denn, wie soll man sagen, eine Füchsin mit ein bisschen Schlauheit? Das geht doch nicht! „Na gut“, dachte Frau Mariό. „Vielleicht wurde meine Füchsin nicht von Natur aus schlau, aber sie wird es werden. Ich werde sie erziehen! Ich werde ihr die glorreiche Fuchsgeschichte beibringen, damit sie von den Taten ihrer Vorfahren lernt.“ So begann Frau Mariό, ihrer kleinen Füchsin alle dielistigen Streiche zu erzählen, die ihre Großmütter gemacht hatten.