In der Hoffnung, dass seine Heimat, Konstantinopel, bald durch einen neuen Kreuzzug der westlichen christlichen Kräfte befreit werden würde, ließ sich der Gelehrte Michael Apostolis (1420/22-1478) im vom Venedig beherrschten Kreta nieder.
Er erkannte jedoch, dass seine Erwartung nicht in Erfüllung gehen würde und dass die Überlebensart für ihn der einzige Weg im Land der Flucht war. Er versuchte, sich mit der Realität auseinanderzusetzen und lebte bis zu seinem Lebensende auf Kreta. Er arbeitete als Lehrer und Kodifizierer und schaffte es, unter äußerst widrigen Bedingungen der Not, sich in dem Ort seines erzwungenen Exils einen Namen zu machen.
Er ist der einzige der Gelehrten am Ende des Byzantinischen Reiches, dessen bemerkenswerte Tätigkeit nicht innerhalb der Grenzen des geschrumpften byzantinischen Staates oder in Italien verwirklicht wurde, sondern im Raum des lateinisch beherrschten Ostens.
In den vierzehn Kapiteln dieser Monografie wird versucht, eine parallele synthetische und kritische Darstellung seines Lebens und seines (schriftstellerischen und kodifizierenden) Werkes zu bieten, mit dem Ziel, den Beitrag dieses wenig beachteten Gelehrten zur Bildung seiner Zeit neu zu bewerten, insbesondere auf dem vom Venedig beherrschten Kreta nach der Eroberung.
Hersteller
- Verleger
- Kanaki
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Der byzantinische Gelehrte und sein Werk im venezianisch besetzten Kreta (1453-1478)
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 312
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2022
- Tastaturen
- Biografie
- Zeitraum
- Altertum-Mittelalter, Flüchtlinge, Migranten
- Veröffentlichungsdatum
- 2022
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789606736346
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