In dieser Studie, durch eine prismatische und polyzentrische Ethnografie, zeichnet die Autorin Ausdrucksformen der familiären Realität griechischer Adoptiveltern, die versucht haben, ihr Kind zu bekommen, indem sie die verschiedenen Linien von Rasse, Hautfarbe, Klasse und Nationalität überschreiten und balancieren.
Das Hauptziel des Buches ist es zu untersuchen, wie der Transfer von Kindern über nationale Grenzen hinweg „neue Kartierungen der Verwandtschaft“ schafft, neue Räume formt und neue Wege der Konstruktion und Bedeutung von Elternschaft und Familialität gestaltet.
Indem sie die grundlegende Bedeutung der Biologie für die Gründung von Verwandtschaftsbeziehungen in westlichen Gesellschaften in Frage stellen, entwickeln die Eltern, die sich entscheiden, ihr Kind aus Äthiopien oder Uganda zu adoptieren, strategische Handlungen, die es ihnen ermöglichen, einen feinen Prozess des Ausgleichs zwischen biologischen und sozialen Komponenten der Verwandtschaft zu verhandeln, und vor allem verteidigen sie das Recht des Kindes, seine vielfältigen Identitäten zu bewahren und zu verwalten.
Durch die dynamische Verknüpfung ethnografischer Forschung mit anthropologischer Analyse sowohl der griechischen Gesetzestexte als auch der internationalen normativen Übereinkommen über die Rechte des Kindes und interstaatliche Adoption zeigt das Buch, dass, wenn das nationale Adoptionsrecht als „mikrophysische“ Form der machtpolitischen Verwaltung von Seiten des Staates in Bezug auf private Aspekte des Lebens seiner Bürger analysiert werden kann, die internationalen Übereinkommen ebenso als dominantes Beispiel von Regierungsführung auf globaler Ebene betrachtet werden können.
Wie sich zeigt, verknüpfen sich beide Ebenen der machtpolitischen Kontrolle, national und international, und mit dem ideologischen Vehikel des Schutzes des „Wohls des Kindes“ zielen sie auf die hegemoniale Durchsetzung westlicher Rationalität und westlicher moralischer Werte in Bezug auf das Kind, die elterliche Identität und die familiäre Organisation ab.
Hersteller
- Autor
- Eirini Tountasaki
- Verleger
- Patakis
- Typ
- Geisteswissenschaften, Anthropologie - Ethnologie, Soziologie, Volkskunde
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 416
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2022
- Veröffentlichungsdatum
- 2022
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786180702910
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier