Während der Krieg in Algerien noch tobt, richtet sich Albert Camus in der `Rede in Schweden` (10. Dezember 1957), nackt vor den Scheinwerfern der plötzlichen Aufmerksamkeit, die ihm der Nobelpreis für Literatur beschert, an seine Kunst und legt `die doppelte Pflicht dar, die seinem Werk Wert verleiht: sich in den Dienst der Wahrheit und der Freiheit zu stellen`.
Von dem Bewusstsein geleitet, dass er zu einer Generation gehört, deren Aufgabe nicht darin besteht, die Welt neu zu gestalten, sondern `sie daran zu hindern, zu verfallen` angesichts des zerstörerischen Verlaufs der Geschichte, wird er vier Tage später in seiner `Vorlesung` an der Universität Uppsala fragen, ob Kunst `eine illusorische Luxusangelegenheit` sei, und er wird antworten: `... Jeder Künstler wird auf der Galeere seiner Zeit rekrutiert. [...] Schaffen in unseren Tagen bedeutet gefährlich schaffen. [...] Die Frage ist, wie die bizarre Freiheit des Schaffens angesichts der Überwachung so vieler Ideologien (wie viele Religionen, wie viel Einsamkeit!) möglich bleiben kann.`
Hersteller
- Autor
- Albert Camus
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Ursprünglicher Titel
- Schwedische Rede
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Reden in Schweden
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 90
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2012
- Veröffentlichungsdatum
- 2012
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9789600353839
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