Die nordamerikanische Grenze ist ein dauerhaftes Symbol für Romantik, Revolution, Flucht und Freiheit. Gleichzeitig ist sie ein zutiefst männlicher Mythos—Cowboys, Räuber, Beat-Poeten. Die Fotografin Justine Kurland erobert diesen Raum zurück mit ihrer inzwischen ikonischen Bilderserie, die zwischen 1997 und 2002 auf den Straßen der amerikanischen Wildnis gedrehte Teenager-Mädchen zeigt. "In meiner Inszenierung sind die Mädchen eine Armee von Jugendlichen, die patriarchalen Werten widerstehen", sagt Kurland. Sie stellt die Mädchen als furchtlos und frei, zärtlich und wild dar. Sie jagen und erkunden, flechten einander die Haare und schwimmen in sonnendurchfluteten Tümpeln—ohne auf die Kamera (oder den Betrachter) zu achten. Ihre Welt ist gleichzeitig unklassifizierbar und utopisch, ein Paradies in den wilden Gebieten, die knapp außerhalb der verwahrlosten Infrastruktur und Ideen liegen. Zwei Jahrzehnte später hat die Serie immer noch Anklang, hier in ihrer Vollständigkeit veröffentlicht und mit neu entdeckten, unveröffentlichten Bildern.
Seiten: 160, Erscheinungsjahr: 0812, Abmessungen: 21,6x21,6cm
Hersteller
- Verleger
- Aperture
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- Justine Kurland
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 160
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 21.6x27 cm
- Künstlerische Strömung
- Romantik
- Alben
- Nein
- Themen
- Foto - Video, Natur
- ISBN-13
- 9781597114745
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