Der wichtigste literarische Streit der Renaissance war derjenige zwischen den Schriftstellern des Neulatein, die die Nachahmung von Cicero allein als das beste Beispiel für lateinische Prosa bevorzugten, und denen, die lieber einer eklektischen Auswahl literarischer Vorbilder folgten. Diese Ciceronianische Kontroverse ist Gegenstand der erstmals in diesem Band gesammelten Texte: Briefwechsel zwischen Angelo Poliziano und Paolo Cortesi; zwischen Gianfrancesco Pico della Mirandola und Pietro Bembo; und zwischen Giovambattista Giraldi Cinzio und seinem Mentor Celio Calcagnini. Ein Nachwort von Lilio Gregorio Giraldi und Schriften von Antonio Possevino kommentieren diese Korrespondenz weiter.
Weil sie einige der grundlegendsten Aspekte der literarischen Produktion behandeln, werfen diese Streitigkeiten auch Licht auf ähnliche Debatten über die Volkssprachliteratur, die sich ebenfalls auf Nachahmung und die Rolle des Autors konzentrierten. Die Ciceronianische Kontroverse kann auch als Teil größerer kultureller Bewegungen betrachtet werden, wie der Wahl der Volkssprache gegenüber Latein, der Entwicklung der jesuitischen Pädagogik und den religiösen Konflikten, die die Renaissance prägten.
Hersteller
- Verleger
- Harvard University Press
- Genre
- Lateinische Literatur
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 336
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 2007
- Abmessungen
- 13.3x20.3 cm
- Sprache
- Englisch
- ISBN-13
- 9780674025202
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier