Wettbewerb ist eine der treibenden Kräfte unserer Zeit - alles kann plötzlich zu einer Herausforderung oder einem Wettstreit werden. Kunst hingegen, die außerhalb des Kunstmarktes steht, kann als ein Freiraum gesehen werden, in dem etwas wirklich Einzigartiges entsteht. Dass dieses Konstrukt eine historische Ausnahme darstellt, zeigt ein frischer Blick auf die frühe Neuzeit: Hier galt das Prinzip des Wettbewerbs als entscheidend für die künstlerische Arbeit. Darüber hinaus sollte der wettbewerbsorientierte Habitus der Nachahmung, des Wettbewerbs und des Übertreffens - imitatio, aemulatio und superatio - den kulturellen Fortschritt als solchen herbeiführen. Selbst Leonardo wusste, dass "guter Neid" zu Höchstleistungen anspornt. Daher entstanden einige der berühmtesten Werke der Renaissance- und Barockzeit aus den Wettkämpfen, die Künstler im frühneuzeitlichen Europa untereinander sowie mit längst verstorbenen Vorbildern aus der Antike führten. Dieser prächtige Katalog zeigt gegenseitige Inspiration und Zusammenarbeit, beleuchtet aber auch die dunkle Seite des Wettbewerbs um prestigeträchtige Aufträge - Neid, Intrigen und Verleumdung.
Hersteller
- Verleger
- Hatje Cantz
- Sprache
- Englisch
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 296
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 2023
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Wiedergeburt, Barock
- Alben
- Ja
- ISBN-13
- 9783775753999
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