Im gesamten Westen neigt die Theorie - insbesondere die feministische Theorie - entweder dazu, Unterschiede vollständig zu ignorieren oder in eine Art kulturellen Relativismus abzudriften. Um diesen beiden Ansätzen entgegenzuwirken, erkunden die Autoren hier die Möglichkeiten, feministische Arbeit über kulturelle Grenzen hinweg zu leisten. Dabei bringen sie die Themen Kolonialismus und Postkolonialismus in die typischerweise ästhetischen Debatten über Postmodernismus und die Konstruktion von Kultur ein. Gleichzeitig erweitern sie diese Debatten um das normalerweise ausgeschlossene Thema der feministischen Beteiligung. Die Frage, wie Ideen des Postmodernismus und des Postkolonialismus von Feministinnen und anderen an verschiedenen Orten unterschiedlich eingesetzt werden, ermöglicht es den Autoren, den Informations- und Theoriestrom in der transnationalen kulturellen Produktion nachzuverfolgen. Zu diesem Zweck verfolgen sie zwei Fragestellungen: Welche Arten von feministischen Praktiken erzeugen Theorien, die sich der Frage des Modernismus widersetzen? Und wie verstehen wir die Produktion und Rezeption verschiedener Formen des Feminismus im Rahmen transnationaler sozialer/kultureller/wirtschaftlicher Bewegungen?
Hersteller
- Autor
- Inderpal Grewal
- Verleger
- University of Minnesota Press
- Typ
- Frau
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- Postmoderne und transnationale feministische Praktiken
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 272
- Veröffentlichungsdatum
- 1994
- Abmessungen
- 15.2x22.9 cm
- ISBN-13
- 9780816621385
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