Was speziell die Vampire betrifft, ist Folgendes über die Figuren dieses Dramas zu bemerken: Die am leichtesten psychologisch zu erfassende Figur bei den Vampiren ist Osvald, der Protagonist. „Ein nervöser Künstler“, wie Prozor sagt.
Einige Übertreibungen in Bewegung, Gestik, Mimik und manchmal sogar im Tonfall sind nicht nur erlaubt, sondern werden für eine gelungene Darstellung von Osvalds Psychologie sogar vorgeschrieben. Die größte Schwierigkeit der Rolle besteht insbesondere darin, wie der Schauspieler es schaffen kann, äußerlich – aber nicht abrupt – in den sekundären, rhetorischen Dialogen Osvalds eine Diskrepanz zwischen seinem inneren seelischen Zustand und seinem äußeren Ausdruck darzustellen – eine Diskrepanz, die häufig bei lebhafteren und kränklicheren Neuropatienten beobachtet wird.
Es wäre ein Irrtum, Osvald ständig als von der Erkenntnis seines tragischen Schicksals bedrängt darzustellen. Ebenso wäre ein Irrtum, den sehr gefühlvollen Ton in den Ausdruck seiner Gefühle zu setzen, ein Fehlgriff, den nach Ansicht der Theaterkritik einige der besten Ibsen-Schauspieler des europäischen Theaters begangen haben. Beim Neurokranken ist in der Regel eine lebhafte Ausdrucksweise vorhanden, jedoch weder große Aufrichtigkeit noch Beständigkeit oder Tiefe im Gefühl…
Hersteller
- Autor
- Henrik Ibsen
- Verleger
- Damianos
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 128
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2013
- Veröffentlichungsdatum
- 2013
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino, Theorie & Kunstgeschichte
- ISBN-13
- 9789606678608
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