Das siebte und letzte Handbuch der Reihe Altertumskunde und alte Sprachen in der Sekundarstufe trägt den Titel Die antike griechische Kunst und ihre Ausstrahlung und ist ein gemeinsames Werk des Paares Manolis und Alexandra Boutyra.
Es wird mit, wie ich glaube, gerechter Betonung auf zwei seltene Tugenden des Handbuchs hingewiesen. Die eine Tugend spiegelt sich bereits in der Aufteilung des Handbuchs in zwei fast gleichwertige Teile wider. Der erste, verfasst von Manolis Boutyra, ist per Definition archäologisch und trägt den Titel Antike griechische Kunst. Entwickelt in acht klar strukturierten Kapiteln, deckt er umfassend und anschaulich das gesamte Spektrum der griechischen Kunst ab, von den Dunklen Jahrhunderte und der geometrischen Periode bis zur späten hellenistischen Zeit.
Der zweite Teil, selten und unvorhersehbar in ähnlichen Fällen, verdankt sich dem fundierten Wissen und dem beharrlichen Bemühen von Alexandra Goulaki-Boutyra. Sie untersucht und verfasst systematisch in sechs Kapiteln die grundlegenden Elemente, die den fruchtbaren und sich entwickelnden Einfluss der antiken griechischen Kunst in der neueren Zeit bezeugen, von der frühen Renaissance bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.
Er endet mit den Spuren und Zeichen der altgriechischen künstlerischen Tradition, die bei namentlich genannten Persönlichkeiten und Werken der neugriechischen Kunst anerkannt werden. Die zweite methodologische und ideologische Tugend betrifft den wechselseitigen Typ, durch den das Prinzip der Ausstrahlung und des Einflusses im vorliegenden Fall verstanden und angewandt wird, in der Entwicklung und im Wandel der antiken griechischen Kunst.
Sie bestätigt den produktiven Wert, den die Methode der Gegenseitigkeit auch im künstlerischen Bereich hat. Was bedeutet: In der Kunst gibt derjenige, der gibt, auch etwas zurück, und wer etwas nimmt, gibt ebenfalls. So wird das fremde Beispiel vertraut, und das Vertraute wird fremd, wodurch der Horizont der künstlerischen Schöpfung ständig erweitert wird, sowohl im Raum als auch in der Dimension der Zeit.
Dies bedeutet, dass die wechselseitige Ausstrahlung und der Einfluss der antiken griechischen Kunst eine Art von Kultur schaffen, die offen für Raum und Zeit ist und das Prinzip des wechselseitigen Austausches auch im weiteren Bereich der Wirtschaft und der Politik fördert, insbesondere wenn diese wankt. Aus dieser Perspektive ist das siebte und letzte Handbuch der Reihe nicht aus dem Raum und der Zeit gefallen.
Hersteller
- Verleger
- INS Idryma Manoli Triantafyllidi
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 444
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2011
- Veröffentlichungsdatum
- 2011
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 20x24 cm
- Künstlerische Strömung
- Wiedergeburt, Klassizismus, Modernismus, Byzantinische Kunst
- Alben
- Ja
- Themen
- Architektur, Film, Theorie & Kunstgeschichte
- ISBN-13
- 9789602311479
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