Dostojewski stellt mit "Schuld und Sühne" offen das existenzielle Problem vor uns, durch die Figur eines Täters, der zum Mörder wurde, der gegen die soziale Ungerechtigkeit der damaligen russischen Gesellschaft protestierte, die nicht viel anders ist als die Gesellschaften der Gegenwart.
Diese Reflexion des Helden macht das Werk zeitlos, mit besonderer Tiefe, und gilt zu Recht als einer der großen Romane der Weltliteratur.