«Atme tief durch. Fürchte dich nicht. Du wirst meine Stimme hören. Diesmal werden wir einen Schritt weiter gehen. Du wirst versuchen, den Fehler zu korrigieren.»
«Wie soll ich das machen?»
«Du wirst es auslöschen, als hätte es nie existiert. Du wirst den Weg der Zerstörung gehen, sie mit deinem eigenen Willen löschen.»
«Ich habe Angst.»
«Das ist normal. Atme tief durch. Leg dich hin.»
Der Mann ließ seinen Rücken gegen den Stuhl lehnen und blieb stehen, um die beiden hochgestreckten Finger in V-Form gegenüber ihm zu betrachten. Es war nicht das erste Mal, dass er die Anweisung befolgen musste: „Schau auf meine beiden Finger, ohne deinen Kopf zu heben.“ Das einzige Licht im Raum kam von der Straßenlampe draußen am Fenster, während die Möbel mit Bettwäsche bedeckt waren, was die Illusion kleiner Hügel im Dunkeln erzeugte.
„Jetzt konzentriere dich auf seine Bewegung. Ich möchte, dass du tief einatmest, wenn ich die Hand nach oben bewege, und ausatmest, wenn ich sie nach unten senke“, sagte er mit leiser Stimme. „Folge meinen Fingern“, flüsterte die Stimme. Seine Pupillen wurden gefangen genommen.
„Jetzt möchte ich, dass du jedes Mal deine Augen schließt, wenn ich meine Finger senke. Einatmen. Ausatmen. Langsam. Sicher. Werde eins mit der Luft, vertreibe die Materie von dir.“ Die Stimme klang sanft, wie ein Rascheln des Windes durch ein halb geöffnetes Fenster. „Schwebe auf seinem Weg. Ja, genau dorthin, dorthin bist du, die Grenzen der Erinnerung streicheln dich. Du fühlst ihre Berührung wie Rosenblätter auf deiner Brust. Du schläfst.“