Die Begegnung der Orthodoxen Kirche und Theologie mit der Moderne war asymmetrisch. Während die europäische Westküste von dem 15. bis zum 19. Jahrhundert radikale Veränderungen in ihrer Geschichte und Kultur erlebte, lebte die griechischsprachige Orthodoxie unter der Herrschaft des Osmanischen Reiches weiterhin im statischen und lethargischen Rahmen der Prämodernität.
Die Orthodoxie und der griechische Aufklärungsstrom konnten nicht wechselseitig miteinander kommunizieren. Es handelte sich um zwei völlig unterschiedliche Welten mit verschiedenen Kriterien, Werten, Voraussetzungen und Zielsetzungen. Der ideologische Rahmen der Aufklärung und der Ausbruch wissenschaftlicher Erkenntnisse kam aus Europa und traf auf eine unterdrückte und abgeschottete prämoderne Gesellschaft, die entweder die unkritische Akzeptanz der neuen kulturellen Errungenschaften, oder Verlegenheit und Angst, oder deren Ablehnung ausdrückte.
Konnte dieser Konflikt möglicherweise vermieden werden, wenn es einen Weg zur Osmose, zum Dialog und zur Interaktion zwischen den verschiedenen spirituellen Strömungen und ideologischen Richtungen des Neuen Griechentums gegeben hätte? Die Studien und Essays, die dieses Werk ausmachen, versuchen im Wesentlichen einen fruchtbaren und kreativen Dialog der orthodoxen Theologie mit der Moderne und der modernen Welt und Kultur.
Hersteller
- Autor
- Stayros Giagazoglou
- Verleger
- Armos
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 612
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 5/2023
- Veröffentlichungsdatum
- 2023
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789606156076
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