DER KONSUM VON DROGEN für all diese jungen Menschen, die ihr unglückliches Dasein in Straßen und Plätzen umherirren, wird zu einem Spiel russischer Roulette, einem ständigen Aufeinandertreffen mit dem Tod. Sie suchen verzweifelt nach ihrer Dosis, in dem Wissen, dass jede Dosis die tödliche sein kann. Sie tun dies nicht aus Vergnügen, wie viele glauben, sondern aus Notwendigkeit. Die Abhängigkeit selbst ist nichts anderes als ein tyrannischer Zwang, der ihr Leben zur Hölle macht.
Der Tod dominiert die psychische Bühne. Er prägt den Alltag ihres Lebens, denn er hat bereits zuvor ihre innere psychische Welt geprägt. In ihr ist oft ein geliebter Verstorbener eingeschlossen, den sie nicht betrauern konnten, eingeschlossen in einer 'Grabkammer' im Inneren des Ichs. Die Trauer um diesen Toten war unter den Umständen, die zum großen Verlust führten, unmöglich.
Der Beginn des Drogenkonsums liegt meist nach der traumatischen Erfahrung des Todes eines geliebten Menschen, der unmöglichen Trauer und der Schaffung der Grabkammer. Die tiefere Motivation dieser Person, meist im Teenageralter, ist es, die Drogen an die Stelle dessen zu setzen, was sie endgültig verloren haben, den irreparablen Verlust, den sie vollständig leugnen.
In dem Buch werden beispielhaft vierzehn klinische Fälle von Drogenabhängigen vorgestellt, in denen das Unmögliche, die unerfüllte Trauer und die Grabkammer vorhanden sind. Das Thema hat ein enormes klinisches Interesse und kann eine entscheidende Rolle im Entzugsprozess spielen.
Hersteller
- Autor
- Katerina I. Matsa
- Verleger
- Agra
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Der Drogensüchtige und der Tod
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 190
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2012
- Veröffentlichungsdatum
- 2012
- Abmessungen
- 13x21 cm
- ISBN-13
- 9789605050047
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