„Ich glaube nicht, dass eine Frau jemals einen Mann wirklich für seine Gedanken geliebt hat. Der Andreas hatte auch keine besonderen Gedanken. Es war, als würde ich in einem Stillleben leben. Alles war da, perfekt gemalt, aber etwas fehlte. Und das, was fehlte, war der Sinn.
Wir schauten uns stundenlang in die Augen, ich konnte mich nicht von ihm losreißen, ich sah ihn an, ich sah ihn an und was sah ich? Ein unendliches Gefühl, das ganz mir gehörte... Den Sinn gabst du dann. Du warst damals mein Bruder, mein Vater. Ich sage es dir wieder, ich denke oft darüber nach, wie du das akzeptiert hast... Wie hast du diese Rolle angenommen?
Indem er Spinozas Aussage „Gott ist gleichgültig“ umformuliert, spricht Alexis Stamatis über ein unberührtes, gleichgültiges Leben, das uninteressiert an den Leidenschaften der Helden ist. Erotische Dreiecke oder Quartette, ein familiäres Schlachtfeld, ein Kaleidoskop existenzieller Abgründe wechseln sich in einem Klima leichten Kammerdramas ab. Mit offensichtlichem theatralischem Gefühl stellt Alexis Stamatis den Schrei einer sich beruhigenden Gegenwart dar, die sich weigert, den Erinnerungen und den stürmischen Erwartungen der Protagonisten zu erlegen.
Hersteller
- Autor
- Alexis Stamatis
- Verleger
- Minoas
- Verlage
- Minéas
- Typ
- Prosa
- Untertitel
- Neuartige
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 150
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2014
- Veröffentlichungsdatum
- 2014
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9786180201963
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