Philosophiebücher

Epistemic Injustice, Macht und die Ethik des Wissens

Autor: Miranda Fricker

„Epistemic Injustice“ untersucht die Idee einer spezifischen Form von Ungerechtigkeit, die mit Wissen verbunden ist – Ungerechtigkeit, die sich in einem Fehler äußert, der zulasten einer bestimmten...

„Epistemic Injustice“ untersucht die Idee einer spezifischen Form von Ungerechtigkeit, die mit Wissen verbunden ist – Ungerechtigkeit, die sich in einem Fehler äußert, der zulasten einer bestimmten Person in ihrer Fähigkeit als Wissender geschieht. Miranda Fricker unterscheidet zwei Arten von epistemischer Ungerechtigkeit: die Testimonial-Ungerechtigkeit und...

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„Epistemic Injustice“ untersucht die Idee einer spezifischen Form von Ungerechtigkeit, die mit Wissen verbunden ist – Ungerechtigkeit, die sich in einem Fehler äußert, der zulasten einer bestimmten Person in ihrer Fähigkeit als Wissender geschieht. Miranda Fricker unterscheidet zwei Arten von epistemischer Ungerechtigkeit: die Testimonial-Ungerechtigkeit und die hermeneutische Ungerechtigkeit.

Testimonial-Ungerechtigkeit tritt auf, wenn Vorurteile einen Zuhörer dazu führen, einem Sprecher ein vermindertes Maß an Glaubwürdigkeit zuzuschreiben. Hermeneutische Ungerechtigkeit hingegen geschieht, wenn eine Lücke in den kollektiven interpretativen Ressourcen jemanden in eine nachteilige Position bringt, wenn es darum geht, seine sozialen Erfahrungen zu verstehen.

Ein zentrales Beispiel für diese Art von Ungerechtigkeit ist der Fall einer Frau, die sexuelle Belästigung erleidet, bevor sie diesen entscheidenden Begriff erlangt, wodurch sie ihre Erfahrung nicht vollständig verstehen kann. In Bezug auf jede dieser Formen epistemischer Ungerechtigkeit entwickelt Fricker die Idee, dass unsere testimoniellen Sensibilität eine korrektive, vorurteilsfreie Tugend integrieren muss, die verwendet werden kann, um eine wahrhaftige und demokratische epistemische Praxis zu fördern.

Die Epistemologie, wie sie traditionell verfolgt wurde, hat unter dem Fehlen eines theoretischen Rahmens gelitten, der zur Offenlegung der ethischen und politischen Elemente unseres epistemischen Verhaltens beiträgt. „Epistemic Injustice“ zeigt, dass die Tugend der Epistemologie einen allgemeinen epistemischen Raum bietet, in dem diese Fragen auf fruchtbare und kraftvolle Weise diskutiert werden können.

  • Seiten: 208
  • Abmessungen: 13,9 x 13,9 cm

Hersteller

Produktdetails

Autor
Miranda Fricker
Verleger
Oxford University Press
Untertitel
Macht und die Ethik des Wissens
Sprache
Englisch
ISBN-13
9780199570522

Ausgabe

Umschlag
Weich
Anzahl der Seiten
-
Abmessungen
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Veröffentlichungsdatum
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Veröffentlichungsdatum
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Inhalt

Philosophische Strömung/Schule
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Lesestufe
Klassische Texte

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