Das Oxford Book of Twentieth-Century English Verse von Philip Larkin löste bei seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1973 Kontroversen und Meinungsverschiedenheiten aus. Es wurde von den Dichtern John Betjeman und W.H. Auden herzlich begrüßt, galt jedoch auch als eine eigentümliche und exzentrische Sammlung bei einigen Kritikern. Heute wird es als eine hervorragende und breitgefächerte Auswahl moderner Verse anerkannt, die vor allem deshalb wertvoll ist, weil sie die Vorlieben eines der besten und beliebtesten englischen Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts widerspiegelt.
Als Nachfolger des Oxford Book of Modern Verse von W.B. Yeats (1892-1935) nahm diese Anthologie eine radikale Neubewertung der Errungenschaften der Poesie des Jahrhunderts vor. Sie hob Verse hervor, die „leichter im Ton, leiser, entspannter, gesprächiger, vertrauter, gewissermaßen demokratischer und häuslicher im Vergleich zu denen von Yeats“ waren. Sie führte auch viele weniger bekannte Dichter ein, deren Namen nicht in den Kanon aufgenommen wurden und die der Anthologie Farbe und Tiefe verleihen. Wie Philip Larkin in seinem Vorwort schreibt, hat er durch die Auswahl von Gedichten anstelle von Personen „Gedichte zusammengestellt, die den Lesern Freude bereiten werden, sowohl einzeln als auch als Sammlung“.
Für diese letzte Neuauflage hat der Biograph des Dichters, Andrew Motion, ein neues Vorwort geschrieben, in dem er Larkins Natur als Kurator untersucht.
Seiten: 704, Maße: 13,7x13,7cm
Hersteller
- Verleger
- Oxford University Press
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- -
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 692
- Abmessungen
- 22x3 cm
- ISBN-13
- 9780198121374
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