Im Rahmen der gesamten „Krise“ analysiert Siomos treffend die unterschiedlichen Arten von Nachrichten-, Kunst-, Expertise-/Bewegungs-, auto-reflexiven medialen und akademischen Diskursen. Mit wirklich geschickter Methode kombiniert er auf theoretischer Ebene die Essex School (Laclau, Stavrakakis u.a.), die Biopolitik (Foucault, Agamben), die lakonianische Sozialtheorie (Zizek), die Medientheorie, die Soziologie der Emotionen, die Kybernetik und natürlich die Theorie der postdemokratie.
Das Buch befasst sich mit einem beachtlichen Volumen an empirischem Material, das es mit verschiedenen Methoden (Lexikometrie, multimodale Analyse, kommunikations-rahmende Analyse) untersucht, um die notwendige methodologische Triangulation zu erreichen und damit die Validität seiner Schlussfolgerungen zu sichern.
Eine bemerkenswerte Eigenschaft des Autors ist, dass er mit der gleichen Leichtigkeit auf Makro-, Meso- und Mikro-Analyseebene agiert und originelle und innovative Interpretationen auf ontologischer, ontologischer und epistemologischer Ebene bietet.
Dies liegt zum einen daran, dass er über einen soliden theoretischen Hintergrund verfügt, der ihn vor der Falle des „Präsentismus“ hinsichtlich der Breite seiner Analysen schützt, und zum anderen, dass er ein versierter Anwender der qualitativen Methoden ist, die er angewandt hat. Auf dieser Grundlage kann und wagt er es, „außerhalb der Box“ zu denken und damit die Messlatte für die Forscher des politischen Diskurses erheblich zu erhöhen.
(Aus dem Vorwort von Nikos Demertzis)
Hersteller
- Autor
- THomas Siomos
- Verleger
- Epikentro
- Anzahl der Seiten
- 456
- Veröffentlichungsdatum
- 31/07/2023
- Veröffentlichungsdatum
- 2023
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9786182043622
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