Joseph Nye prägte den Begriff "weiche Macht" Ende der 1980er Jahre. Er wird mittlerweile häufig und oft falsch von politischen Führern, Redakteuren und Wissenschaftlern weltweit verwendet. Was ist also weiche Macht? Weiche Macht liegt in der Fähigkeit, anzuziehen und zu überzeugen. Während die harte Macht, die Fähigkeit zur Zwangsausübung, aus der militärischen oder wirtschaftlichen Stärke eines Landes hervorgeht, ergibt sich weiche Macht aus der Attraktivität der Kultur, politischen Ideale und Politiken eines Landes.
Hartee Macht bleibt entscheidend in einer Welt von Staaten, die ihre Unabhängigkeit wahren wollen, und von nicht-staatlichen Gruppen, die bereit sind, zu Gewalt zu greifen. Sie bildet den Kern der neuen nationalen Sicherheitsstrategie der Bush-Administration. Doch laut Nye begehen die Neokonservativen, die den Präsidenten beraten, einen großen Fehler: Sie konzentrieren sich zu sehr darauf, die militärische Macht Amerikas zu nutzen, um andere Nationen dazu zu bringen, unseren Willen zu tun, und schenken unserer weichen Macht zu wenig Beachtung.
Es ist die weiche Macht, die helfen wird, Terroristen daran zu hindern, Unterstützer aus der moderaten Mehrheit zu rekrutieren. Und es ist die weiche Macht, die uns helfen wird, mit kritischen globalen Fragen umzugehen, die multilateral Zusammenarbeit zwischen Staaten erfordern. Deshalb ist es so entscheidend, dass Amerika unsere weiche Macht besser versteht und anwendet. Dieses Buch ist unser Leitfaden.
Seiten: 208, Erscheinungsjahr: 0427, Abmessungen: 14x14cm
Hersteller
- Verleger
- PublicAffairs
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- Veröffentlichungsdatum
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- Sprache
- Englisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- USA
- ISBN-13
- 9781586483067
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