Die Studien in diesem Sammelband untersuchen das Management von Erinnerung und Geschichte, wobei der Fokus auf kritischen Aspekten von zwei etablierten nationalen Feiertagen (25. März und 28. Oktober)...

Die Studien in diesem Sammelband untersuchen das Management von Erinnerung und Geschichte, wobei der Fokus auf kritischen Aspekten von zwei etablierten nationalen Feiertagen (25. März und 28. Oktober) liegt, während die Diskussion auch auf den Polytechnischen Aufstand, die Wiederherstellung der Demokratie 1974, den Holocaust, die Befreiung von 1944 und die...

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Die Studien in diesem Sammelband untersuchen das Management von Erinnerung und Geschichte, wobei der Fokus auf kritischen Aspekten von zwei etablierten nationalen Feiertagen (25. März und 28. Oktober) liegt, während die Diskussion auch auf den Polytechnischen Aufstand, die Wiederherstellung der Demokratie 1974, den Holocaust, die Befreiung von 1944 und die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg ausgeweitet wird. Durch die Rituale der nationalen Feiertage (Paraden, Feiern, Veranstaltungen usw.) wird der griechischen Gesellschaft ein Gefühl einer gemeinsamen Vergangenheit vermittelt, und ihre nationale Identität und Einheit werden gestärkt. Daher beziehen sich nationale Feiertage auf die wichtigsten heroischen Ereignisse der Geschichte, wie den 25. März und den 28. Oktober. Im Gegensatz dazu haben spaltende Episoden, wie der Bürgerkrieg, kaum eine Chance, als nationale Feiertage etabliert zu werden. In den letzten drei Jahrzehnten haben jedoch neben den glorreichen Seiten auch bestimmte kollektive Traumata von Gewalt und Vertreibung einen Platz im nationalen Kalender gefunden: Momente, die die Nation als Opfer barbarischer Ausländer hervorheben, wie der 19. Mai und der 14. September, Gedenktage für „den Völkermord an den Pontos-Griechen“ und die Kleinasiatische Katastrophe. Nationale Feiertage bieten der staatlichen Autorität auch die Gelegenheit, ihr Image und ihre Legitimität zu stärken. Die hierarchische Beziehung zwischen Autorität und den Massen ergibt sich aus der Architektur und dem Ritual der Feiern, während Militärparaden die Zurschaustellung militärischer Macht im öffentlichen Raum verkörpern. Abschließend komponieren etablierte Zeremonien eine öffentliche Ikonographie mit hohem symbolischem Wert: Sie demonstrieren die Vitalität der Nation, mobilisieren Gefühle der Identifikation und des Stolzes, projizieren staatliche Macht und rufen zur Unterstützung der Autorität auf.

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Spezifikationen

Spezifikationen

Autoren
Panagiotis G. Kimourtzis, Elli Lemonidou, Menelaos CHaralampidis, Lida Papastefanaki, CHaris Athanasiadis, Raymondos Alvanos, Ontet Varon - Vasar, Polymeris Voglis, CHristos A. Dermentzopoulos, Eleni Kouki, Tzeni Lialiouti, Elena Mamoulaki, Anna Mandylara, Eleni Paschaloudi, Aimilia Salvanou, Lampros A. Flitouris, Stayroula Syrou
Verleger
Alexandreia
Skroutz Buchpreise 2025
-
Tastaturen
Akademisch
Motiv
Neuere und moderne Griechenland
Zeitraum
Zweiter Weltkrieg
Sprache
Griechisch
Untertitel
Formen der Gedächtnis- und Geschichtsverwaltung
Abdeckung
Weich
Anzahl der Seiten
272
Veröffentlichungsdatum
10/2023
Veröffentlichungsdatum
2023
Abmessungen
17x24 cm
ISBN-13
9786182230220

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Veröffentlichungsdatum
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