Der Glaube an die ständige Entwicklung und vollständige Emanzipation des menschlichen Subjekts durch die Wissenschaft, der etwa drei Jahrhunderte andauerte, erlitt im 20. Jahrhundert schwerwiegende Rückschläge, als das Bewusstsein entstand, dass wissenschaftliche Triumphe nicht zur qualitativen Entwicklung von Gesellschaften und Kultur führen, noch alle Facetten der menschlichen Realität erhellen können.
Georgios Grammatikakis beobachtet entscheidend: „In dem Moment, in dem der Mensch seine wissenschaftlichen Triumphe verkündet, ist er gezwungen, nicht nur seine Entfremdung von einem künstlichen Wertesystem anzuerkennen, sondern auch die übermäßig kurzsichtige und arrogante Sichtweise.“ So entsteht durch die stattfindenden Prozesse ein neuer Mensch, „der schwebende Mensch, der bereits ahnt, dass nur eine Welt, die von ihm ausgeht und beim Anderen – den anderen schwebenden Menschen – endet, eine logische Existenz oder Möglichkeiten zu überleben hat.“
Dies ist die persönliche Verantwortung, aber auch die Gnade von ihm: Nur das Ausstrecken der Hand zu den anderen Bewohnern des Planeten und zur Natur oder zum Meer wird den schwebenden Menschen ins Gleichgewicht bringen.“ Das Ausstrecken der Hand zum Anderen bildet den Kern der evangelischen und kirchlichen Tradition, den Punkt der Konvergenz mit dem neuen Humanismus, um die tiefsten Erwartungen der Menschheit für ihre Gegenwart und Zukunft nicht zu enttäuschen.
Hersteller
- Autor
- Dionysia CHatzi
- Verleger
- Armos
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 148
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2023
- Veröffentlichungsdatum
- 2023
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789606156328
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