Oscar Wildes Leben - wie sein Witz - war voller Paradoxien. Er war sowohl ein früher Vertreter als auch ein Opfer der 'Promi-Kultur': Berühmt dafür, berühmt zu sein, wurde er gleichermaßen gelobt und verspottet. Seine Leistungen wurden häufig heruntergespielt, seine Erfolge missgönnt.
Er hatte ein Genie für Komödie, strebte aber danach, Tragödien zu schreiben. Er war ein unverhohlener Snob, der dennoch Freude daran hatte, die Fehler der Gesellschaft aufzudecken. Er gab sich eine dandyhafte Verachtung, war aber zu großen Wohltaten fähig. Obwohl glücklich verheiratet, wurde er ein leidenschaftlicher Liebhaber von Männern und brachte - auf dem Höhepunkt seines Erfolgs - sich selbst ins Unglück. Er verachtete Autorität, ging aber vor Gericht, um seine Liebe zu Lord Alfred Douglas zu verteidigen. Nachdem er sich an modischen Menschenmengen erfreut hatte, starb Wilde fast allein. Vor allem seine flamboyante Weigerung, sich den sozialen und sexuellen Normen seiner Zeit anzupassen, machen ihn zu einem Helden und einer Inspiration für alle, die Konventionen herausfordern wollen. Matthew Sturgis greift auf eine Fülle neuer Materialien und frischer Forschungsergebnisse zurück und vermittelt das einzigartige Ambiente und die Charaktere des Fin de Siècle in dem reichsten und fesselndsten Porträt von Wilde, das bisher existiert.
Hersteller
- Verleger
- Bloomsbury
- Sprache
- Englisch
- Untertitel
- Das Leben
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 912
- Tastaturen
- Biografie
- Veröffentlichungsdatum
- 2022
- Abmessungen
- 12.9x19.8 cm
- ISBN-13
- 9781803284347
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