Jeder liebt romantische Musik: die süße Melodie eines Schubert-Liedes, die Heldin, die aus Liebe in einer italienischen Oper stirbt, die ekstatische orchestrale Komposition einer Tschaikowski-Symphonie. Doch wie Stephen Walsh - Autor des hochgelobten Werkes „Debussy: Ein Maler im Klang“ - in dieser tief fesselnden Studie unterstreicht, gibt es unendlich viel mehr romantische Musik, als es scheint. „Geliebte Vision“ ist eine vollständige, unterhaltsame und einzigartig gut lesbare Referenz auf die gesamte Phase der Musikgeschichte, die zum Fundament des Konzert- und Opernrepertoires des 20. und 21. Jahrhunderts geworden ist, mit ein wenig Hilfe aus früheren Zeiten. Die Erzählung beginnt im 18. Jahrhundert, mit C.P.E. Bach, Haydn und der literarischen Bewegung Sturm und Drang, die als Reaktion des individuellen Künstlers auf die Gewissheiten der Aufklärung angesehen wird. Die Fenster öffnen sich weit, und alles, was Stil, Form und sogar Technik betrifft, wird den emotionalen und intellektuellen Wetterbedingungen, den Impulsen und Vorlieben des individuellen Komponisten ausgesetzt. Das Eingehen von Risiken - der Mut, sich dem Unbekannten zu stellen - war sicherlich ein wichtiger Teil dessen, was die Komponisten tun wollten, so wahr für Chopin und Verdi wie für Berlioz und Wagner. Es ist eine fesselnde, farbenfrohe Geschichte, die mit Leidenschaft, aber auch mit der Präzision und Klarheit von Details erzählt wird, für die dieser Autor so weithin bewundert wird.
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- Faber & Faber
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- Englisch
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- Ja
- Themen
- Musik, Kunsttheorie & Kunstgeschichte, Musiktheorie
- ISBN-13
- 9780571356959
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